Allgemeine Informationen zur Porzellangallenblase
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um die Verkalkung der Wände der Gallenblase, die normalerweise wie ein flexibler Ballon ist, wodurch sich das Organ als Folge einer langjährigen Entzündung in ein starres, porzellanartiges Gefäß verwandelt.
Diesen Namen trägt sie, weil die verkalkte Gallenblase auf Röntgen- oder Ultraschallbildern strahlend weiß und zerbrechlich erscheint und einer Porzellanteekanne ähnelt.
Sie entwickelt sich fast immer als Narbenheilungsprozess, der durch die Reibung zahlreicher Gallensteine an der Innenwand der Gallenblase über viele Jahre hinweg entsteht, was eine chronische Entzündung (Cholezystitis) verursacht.
Meist verursacht sie keine Symptome und wird zufällig auf Bildern entdeckt, die aus einem anderen Grund aufgenommen wurden. Bei einigen Patienten können chronische Gallensteinschmerzen (Schmerzen im rechten oberen Quadranten des Bauches) auftreten.
Die wichtigste medizinische Eigenschaft einer Porzellangallenblase ist ihr Krebsrisiko. Patienten mit einer verkalkten Wand haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, als gesunde Menschen.
Es gibt kein Medikament, um den Kalk im Inneren aufzulösen. Aufgrund des hohen Krebsrisikos, das sie in sich birgt, ist die Goldstandard-Behandlung die vollständige Entfernung der Gallenblase durch eine geschlossene (laparoskopische) Operation und die Einsendung zur Pathologie, selbst wenn der Patient keine Beschwerden hat.
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