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Çakırtepe Hastanesi
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Proteinurie (Eiweiß im Urin)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Proteinurie

Proteinurie ist das Austreten von Proteinen in den Urin, die infolge einer Schädigung der Nierenfilter (Glomeruli) normalerweise im Blut verbleiben sollten. Sie entsteht meist als Folge von Diabetes und Bluthochdruck. Sie verursacht Schaumbildung im Urin und Ödeme an den Beinen. In unserer Abteilung für Nephrologie wird sie durch medikamentöse Behandlungen unter Kontrolle gebracht, die auf die zugrunde liegende Ursache abzielen, den Blutdruck regulieren und die Nieren schützen.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Proteinurie?

Es ist der Vorgang, bei dem die Nierenfilter (Glomeruli), die für die Blutwäsche verantwortlich sind, ihre Struktur verlieren oder deren Poren sich erweitern, wodurch lebenswichtige Proteinmoleküle über den Urin ausgeschieden werden.

Was sind die Ursachen?

Langanhaltender und unkontrollierter Diabetes, Bluthochdruck, entzündliche Eigenerkrankungen der Niere (Nephritis) sowie schwere rheumatische Erkrankungen (Lupus) schädigen die Nierenfilter und lösen diese Leckage aus.

Gibt es ein sichtbares Symptom?

Das typischste Symptom ist eine übermäßige Schaumbildung im Urin in der Toilettenschüssel (anhaltender Schaum wie Spülwasser). Da das Protein (Albumin) im Blut abnimmt, kommt es außerdem zu Schwellungen (Ödemen) an den Augenlidern, Händen und Füßen.

Warum ist sie in der Schwangerschaft gefährlich?

Der Nachweis eines Eiweißverlustes im Urin zusammen mit Bluthochdruck nach der 20. Schwangerschaftswoche ist der wichtigste Indikator für eine Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung), die das Leben von Mutter und Kind bedroht.

Wie wird sie diagnostiziert?

Nachdem bei einer routinemäßigen Urinanalyse eine Proteinpositivität festgestellt wurde, wird der Patient gebeten, seinen Urin 24 Stunden lang zu sammeln. Die Proteinmenge in diesem gesammelten Urin wird in Milligramm/Gramm gemessen, um den Grad der Nierenschädigung zu bestimmen.

Wie wird sie behandelt?

Die Behandlung zielt eher darauf ab, die zugrunde liegende Ursache (Zucker oder Blutdruck) zu beheben, als nur die Leckage zu stoppen. Insbesondere Blutdruckmedikamente aus der Gruppe der ACE-Hemmer reduzieren den Eiweißverlust deutlich, indem sie den Druck in den Nieren senken, und verlangsamen das Fortschreiten des Nierenversagens.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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