Allgemeine Informationen über Pterygium
Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen
Es handelt sich um die dreieckige Verdickung des rosafarbenen fleischigen Gewebes (Bindehaut) im inneren Augenwinkel, die sich in Richtung des klaren Frontfensters des Auges (Hornhaut) und der Pupille ausdehnt.
Die beiden werden in der Öffentlichkeit oft verwechselt. Ein Katarakt ist die Trübung der Linse innerhalb des Auges und von außen schwer zu erkennen. Ein Pterygium hingegen ist eine blutgefüllte Gewebeschicht, die sich vollständig auf der äußeren Oberfläche des Auges befindet und beim Blick in den Spiegel sichtbar ist.
Der größte Übeltäter ist die langfristige, ungeschützte Exposition gegenüber den ultravioletten (UV) Strahlen der Sonne. Es tritt auch sehr häufig bei Landwirten oder Seeleuten auf, die ständig Wind, Staub und Sand ausgesetzt sind.
Anfangs verursacht es nur ästhetische Rötungen und Brennen im Auge. Wenn es jedoch wächst und an der Hornhaut zieht, löst es einen hohen Astigmatismus aus; wenn es die Pupille bedeckt, behindert es die Sicht vollständig.
Nein. Keine Augentropfen können ein Gewebe wegschmelzen oder beseitigen, das gewachsen ist und sich auf der Hornhaut abgesetzt hat. Tropfen werden nur verwendet, um Rötungen und das Fremdkörpergefühl zu lindern.
Wenn ein Pterygium einfach herausgeschnitten wird, wächst es oft in kurzer Zeit aggressiver nach (Rezidiv). Daher wird in der modernen Chirurgie nach dem Abschaben des Pterygiums ein gesundes Stück Bindehautgewebe, das unter dem Oberlid entnommen wurde, auf den Bereich geklebt (Autotransplantat-Methode), wodurch das Rückfallrisiko auf nahezu null reduziert wird.
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