Allgemeine Informationen über Pulmonale Hypertonie
Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen
Es unterscheidet sich völlig vom systemischen Bluthochdruck, der am Arm gemessen wird; es handelt sich um den Druckanstieg und die Verengung der Blutgefäße ausschließlich im Gefäßnetz zwischen Herz und Lunge.
Obwohl es sich um eine seltene Krankheit handelt, können chronische Lungenerkrankungen (COPD), schwere Schlafapnoe, eine Vorgeschichte von Lungenembolien (Gerinnseln) und Klappeninsuffizienzen auf der linken Seite des Herzens den Druck in diesen Gefäßen erhöhen und zu der Erkrankung führen.
Die rechte Herzkammer ist dafür verantwortlich, Blut in die Lunge zu pumpen. Wenn sich die Lungen-Gefäße verengen und der Druck steigt, wird das rechte Herz übermäßig belastet, um gegen diesen hohen Druck anzupumpen. Im Laufe der Zeit verdickt es sich, vergrößert sich und versagt (Cor pulmonale).
Anfangs kommt es nur beim Bergaufgehen zu leichter Atemnot. Wenn die Krankheit fortschreitet, treten Atemnot in Ruhe, Ohnmachtsgefühl (Synkope), Herzklopfen, Blaufärbung der Lippen (Zyanose) und schwere Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) in Beinen und Bauch auf.
Die Echokardiographie (Herz-Ultraschall) zeigt eine Vergrößerung des rechten Herzens und schätzt den Druck. Für eine definitive Diagnose und eine genaue Druckmessung ist eine Rechtsherzkatheteruntersuchung (Angiographie) erforderlich, die über die Leiste die rechte Seite des Herzens erreicht.
Klassische Blutdruckmedikamente wirken hier nicht. Es werden teure und spezifische Medikamente/Pumpen (Endothelin-Antagonisten, PDE5-Hemmer usw.) verwendet, die die Lungengefäße erweitern. Die Patienten erhalten kontinuierliche Sauerstoffunterstützung. In Endstadien, die nicht auf Medikamente ansprechen, ist eine Herz-Lungen-Transplantation erforderlich.
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