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Çakırtepe Hastanesi
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Gebärmutterkrebs

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Gebärmutterkrebs

Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) ist die abnormale Vermehrung der Endometriumzellen, die die innere Schicht der Gebärmutter auskleiden, in Folge von genetischen Schäden und die Bildung bösartiger Tumore. Schmerzfreie vaginale Blutungen nach der Menopause sind das typischste Symptom. In unserer Abteilung für gynäkologische Onkologie wird nach einer Diagnose durch Biopsie die Erkrankung hauptsächlich durch Operation (Hysterektomie) und Strahlentherapie erfolgreich behandelt.

Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom)?

Es handelt sich um die Verdickung und Umwandlung der Schleimhaut (Endometrium), die das Innere der Gebärmutter (Uterus), dem Organ, in dem ein Baby heranwächst, auskleidet und die normalerweise jeden Monat dicker wird und bei der Menstruation abgestoßen wird, in Krebszellen.

Wie unterscheidet es sich von Gebärmutterhalskrebs?

Gebärmutterhalskrebs entsteht an der Öffnung zur Vagina (Zervix) und seine Hauptursache ist das HPV-Virus. Gebärmutterkrebs hingegen beginnt im inneren Teil (Körper) des Organs selbst, ist nicht virusbedingt und hat seine Ursache meist in hormonellen Ungleichgewichten.

Was sind die Risikofaktoren? Welchen Einfluss hat Östrogen?

Das größte Risiko besteht, wenn das weibliche Hormon Östrogen über einen längeren Zeitraum hoch bleibt, ohne das ausgleichende Hormon Progesteron. Da Fettgewebe kontinuierlich Östrogen produziert, ist Fettleibigkeit (Übergewicht) der bedeutendste Auslöser. Kinderlosigkeit, Diabetes und eine späte Menopause begünstigen die Krankheit ebenfalls.

Was ist das Wichtigste (Frühe) Symptom?

Das typischste, lebensrettendste und warnendste Anzeichen der Krankheit sind plötzlich auftretende vaginale Blutungen nach der Menopause (Jahre nach dem vollständigen Ausbleiben der Periode). Jede Blutung oder Schmierblutung in den Wechseljahren (selbst wenn es nur ein Tropfen ist) muss sofort wegen des Verdachts auf Krebs untersucht werden.

Wie wird es Diagnostiziert? Ist ein Pap-Abstrich Ausreichend?

Ein Pap-Abstrich zeigt Gebärmutterkrebs NICHT definitiv an (da er tief im Inneren liegt). Wenn bei einer Ultraschalluntersuchung eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) festgestellt wird, wird unter Narkose mit einer feinen Pipette oder durch Ausschabung (Endometriumbiopsie / Probeexzision) Gewebe aus dem Inneren der Gebärmutter entnommen und zur Pathologie geschickt.

Wie wird es Behandelt?

Da Gebärmutterkrebs durch Blutungen ein frühes Warnzeichen gibt, ist er eine der am erfolgreichsten behandelten Krebserkrankungen der Frau. Die Behandlung ist hochgradig chirurgisch. In der Regel werden die Gebärmutter, die Eileiter, die Eierstöcke und die umliegenden Lymphknoten durch eine geschlossene (laparoskopische oder robotergestützte) Operation vollständig entfernt (Totale Hysterektomie). Wenn die Krankheit auf die Gebärmutter beschränkt ist, führt die Operation zur vollständigen Heilung; wenn sie sich ausgebreitet hat, wird eine Strahlentherapie hinzugefügt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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