Allgemeine Informationen zur RSV-Infektion
Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen
Es ist ein gefährliches Atemwegsvirus, das von Erwachsenen wie eine einfache Erkältung überstanden wird, aber bei Säuglingen mit noch nicht voll entwickelter Lunge oder bei älteren Menschen mit schwachem Immunsystem die unteren Atemwege (Bronchiolen) entzündet und so die Atmung behindert.
RSV wandert eher in die tiefsten, feinen Luftröhrchen (Bronchiolen) der Lunge und verstopft sie mit einer schleimigen Flüssigkeit (Mukus). Dies führt dazu, dass das Kind mit einem pfeifenden, giemenden Geräusch atmet.
Babys unter 6 Monaten, Frühgeborene, Kinder mit angeborenen Herz-/Lungenerkrankungen sowie Erwachsene über 65 Jahre mit geschwächtem Immunsystem tragen das Risiko eines schweren Atemversagens.
Ein paar Tage nach dem Auftreten von Schnupfen beginnt das Baby, schnell und flach zu atmen, der Brustkorb/die Rippen ziehen sich beim Einatmen ein, es verweigert die Nahrungsaufnahme (das Saugen) und die Lippen färben sich blau.
Es reicht oft aus, wenn der Arzt mit einem Stethoskop das typische Giemen und Pfeifen in der Lunge abhört. Um das Virus definitiv nachzuweisen, wird ein RSV-Schnelltest (Antigentest) oder ein PCR-Test aus einem Nasen-/Rachenabstrich durchgeführt.
Antibiotika sind wirkungslos. Es gibt kein spezifisches Medikament für diese Krankheit. Das Baby wird ins Krankenhaus aufgenommen, der Schleim in der Nase wird abgesaugt, die Atmung wird mit einer Sauerstoffmaske (oder Inhalation) erleichtert, und da es nicht essen kann, erhält es intravenös Flüssigkeit.
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