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Warzen (Verruca)

Diagnose, klinisches Bild und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zu Warzen

Warzen (Verrucae) sind im Allgemeinen harmlose, gutartige, aber kontagiöse (ansteckende) Hauterhebungen, die durch das Humane Papillomavirus (HPV) verursacht werden, welches die oberste Epidermisschicht infiziert. Prädilektionsstellen sind die Hände, die Plantarflächen (Fußsohlen) sowie der Gesichtsbereich. In unserer dermatologischen Abteilung werden diese Läsionen mittels Kryotherapie (Vereisung), Elektrokauterisation (Verödung) oder topischer Säurepräparate ästhetisch und dauerhaft eliminiert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.

Es handelt sich um eine harte, hyperkeratotische Hautwucherung, die entsteht, wenn Viren der HPV-Familie (Humanes Papillomavirus) durch winzige Mikroläsionen in die Haut eindringen und eine beschleunigte Zellteilung in diesem Areal induzieren.

Die Übertragung erfolgt entweder durch direkten Hautkontakt mit der Läsion einer infizierten Person oder indirekt durch Schmierinfektion über kontaminierte Handtücher, Badeschuhe, feuchte Böden in Schwimmbädern und Rasierklingen.

Ein Hühnerauge entsteht ausschließlich durch mechanischen Druck und Reibung (z.B. durch zu enges Schuhwerk) und besitzt einen zentralen Hornkeil. Plantarwarzen (Dornwarzen) ähneln Hühneraugen optisch, weisen jedoch typischerweise kleine schwarze Pünktchen (thrombosierte Kapillargefäße) an der Oberfläche auf und verursachen bei lateralem Druckausüben (Zusammendrücken) signifikant stärkere Schmerzen.

Warzen an Händen und Füßen besitzen kein onkogenes Potenzial. Sexuell übertragbare Genitalwarzen hingegen, die durch Hochrisiko-HPV-Stämme verursacht werden, bergen ein erhebliches Risiko für die Entstehung von Zervixkarzinomen (Gebärmutterhalskrebs) bei Frauen und Peniskarzinomen bei Männern, weshalb eine engmaschige ärztliche Überwachung obligatorisch ist.

Insbesondere in der Pädiatrie können sich Warzen – sobald das kindliche Immunsystem das Virus adäquat erkennt – nach Monaten bis hin zu 1-2 Jahren auch ohne therapeutische Intervention spontan zurückbilden.

Von einer chirurgischen Exzision oder blutigen Abtragung wird abgeraten, da dies zur viralen Aussaat führen kann. Das Verfahren der ersten Wahl ist die Kryotherapie, bei der flüssiger Stickstoff (-196 °C) punktgenau appliziert wird, um die infizierten Zellen abzutöten. Die Warze bildet anschließend eine Kruste und fällt nach wenigen Tagen ab.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.

In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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