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Çakırtepe Hastanesi
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Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Diagnose, Symptomatik und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zur Sinusitis

Die Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) ist die durch Viren, Bakterien oder Allergien bedingte Entzündung und Flüssigkeitsansammlung in den normalerweise luftgefüllten Hohlräumen (Sinus) der Gesichtsknochen rund um Nase und Augen. Sie äußert sich klinisch durch ein Druckgefühl im Gesicht, Kopfschmerzen und Postnasal-Drip (Sekretfluss in den Rachen). In unserer HNO-Klinik wird sie mittels endoskopischer Untersuchung präzise diagnostiziert und durch medikamentöse Therapie oder die funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS) effektiv behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Sinusitis?

Es handelt sich um die Verstopfung und Entzündung der Nasennebenhöhlen – normalerweise mit Luft gefüllte und mit Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume im Schädel –, die sich infolgedessen mit Entzündungszellen und zähflüssigem Sekret füllen.

Was ist der Unterschied zwischen akuter und chronischer Sinusitis?

Eine akute Sinusitis entwickelt sich in der Regel nach einer Erkältung und heilt innerhalb von 4 Wochen vollständig aus. Bleiben die Beschwerden (wie nasale Obstruktion, Geruchsverlust) länger als 12 Wochen bestehen, spricht man von einer chronischen Sinusitis.

Was sind die Symptome?

Zu den Symptomen gehören Kopf- und Gesichtsschmerzen, die sich beim Vornüberbeugen verstärken, ein Druckgefühl an den Wangen und hinter den Augen, zäher, gelb-grünlicher Sekretfluss in den Rachen, verstopfte Nase und ein daraus resultierender verminderter Geruchssinn (Hyposmie).

Was sind die Merkmale des Kopfschmerzes?

Im Gegensatz zu den pochenden Schmerzen einer Migräne äußert sich der Sinusitis-Kopfschmerz eher als ein dumpfes Druck- und Schweregefühl. Besonders morgens nach dem Aufstehen oder beim Vorbeugen des Kopfes entsteht ein massiver Druck im Stirn- oder Wangenbereich (über den betroffenen Nebenhöhlen).

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose wird durch den HNO-Arzt gestellt, der mittels Nasenendoskopie direkt eitriges Sekret aus den Nebenhöhlenöffnungen nachweist. Bei Verdacht auf Nasenpolypen oder zur Vorbereitung einer Operation wird eine Computertomographie (CT) der Nasennebenhöhlen angefertigt, um die genaue anatomische Situation darzustellen.

Wie wird die FESS (Nasennebenhöhlen-OP) durchgeführt?

Bei chronischen, therapieresistenten Verläufen erfolgt der Eingriff minimal-invasiv durch die Nasenlöcher mittels Endoskop (FESS-Operation). Dabei werden die verstopften Zugänge (Ostien) der Nebenhöhlen operativ erweitert, der Eiter wird abgesaugt und die physiologische Belüftung (Zirkulation) wiederhergestellt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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