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Çakırtepe Hastanesi
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Zystitis (Blasenentzündung)

Diagnose, Symptomatik und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zur Zystitis

Die Zystitis (Blasenentzündung) ist die mikrobielle Infektion und Entzündung der Harnblase, dem Organ, das den von den Nieren transportierten Urin speichert. Sie äußert sich klinisch durch Dysurie (Brennen beim Wasserlassen), Hämaturie (Blut im Urin) und starken Harndrang. In unseren Abteilungen für Urologie und Innere Medizin wird der Erreger mittels Urinkultur identifiziert und die Infektion durch eine kurzzeitige orale Antibiotikatherapie dauerhaft geheilt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Zystitis?

Es handelt sich um eine Entzündung und Irritation der Blasenschleimhaut (Mukosa), verursacht durch Bakterien, die über die Harnröhre aufsteigen. Im Volksmund wird sie allgemein als Harnwegsinfekt (HWI) bezeichnet.

Warum tritt sie bei Frauen wesentlich häufiger auf?

Aufgrund der weiblichen Anatomie ist die Harnröhre (Urethra) deutlich kürzer (nur etwa 3-4 cm) als beim Mann und liegt in enger anatomischer Nachbarschaft zum Anus. Daher können Darmbakterien (insbesondere Escherichia coli) diese kurze Distanz leicht überwinden und in die Blase gelangen.

Was sind die klinischen Symptome?

Das Leitsymptom ist ein scharfes, schneidendes Brennen beim Wasserlassen (Dysurie). Hinzu kommen ständiger und imperativer Harndrang (auch wenn nur wenige Tropfen entleert werden), krampfartige Schmerzen im Unterbauch, unangenehm riechender, trüber Urin und gelegentlich sichtbares Blut im Urin (Makrohämaturie).

Kann die Infektion auf die Nieren übergreifen (Gefahr)?

Ja. Eine unkomplizierte, auf die Blase beschränkte Zystitis verursacht normalerweise kein hohes Fieber oder Flankenschmerzen. Bleibt die Erkrankung jedoch unbehandelt, können die Bakterien über die Harnleiter aufsteigen, das Nierengewebe befallen und eine schwere, krankenhauspflichtige Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung) auslösen.

Wie erfolgt die Behandlung und Prophylaxe?

Die Diagnose wird durch eine Urinuntersuchung und Urinkultur gesichert. Die Therapie besteht aus einer vom Arzt verordneten 3- bis 5-tägigen Einnahme gezielter oraler Antibiotika sowie schmerzlindernder Medikamente (Harnwegsanalgetika).
Prophylaxe: Täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter Wasser trinken (Spüleffekt), den Urin nicht einhalten, die Blase zeitnah nach dem Geschlechtsverkehr entleeren und die Toilettenhygiene strikt von vorne nach hinten durchführen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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