Allgemeine Informationen zur Erkältung
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine selbstlimitierende (von allein abheilende) virale Infektion der oberen Atemwege, die Nase, Rachen und Nebenhöhlen betrifft und zumeist durch Erreger namens Rhinoviren ausgelöst wird.
Sie werden häufig verwechselt. Die Grippe beginnt schlagartig und zwingt den Patienten mit starken Muskel-/Gelenkschmerzen und hohem Fieber ins Bett. Die Erkältung (Schnupfen) hingegen verursacht selten hohes Fieber, beginnt schleichend, und die Hauptbeschwerden sind massiver Schnupfen und Niesen; der Patient kann meist seinen Alltag weiterführen.
Nicht direkt. Es ist nicht die kalte Luft, die uns krank macht, sondern Viren. In den Wintermonaten halten sich Menschen enger beieinander in geschlossenen, unbelüfteten Räumen auf, wodurch sich Viren durch Niesen und Kontakt viel schneller verbreiten (Epidemien) können.
Kratzen und Brennen im Hals, anfangs wässriger, dann zähflüssiger werdender Nasenausfluss (Rhinorrhoe), verstopfte Nase, Niesen, leichte Kopfschmerzen und Husten.
Ein Schnupfen heilt meist innerhalb von 5-7 Tagen zu Hause von selbst ab. Wenn die Symptome jedoch länger als 10 Tage anhalten, starke Ohren-/Nebenhöhlenschmerzen auftreten oder hohes Fieber hinzukommt, muss zwingend ein Arzt aufgesucht werden, um eine sekundäre bakterielle Infektion (z. B. Sinusitis) auszuschließen.
Absolut nicht. Eine Erkältung wird durch Viren verursacht, und Antibiotika sind gegen Viren völlig wirkungslos. Ihre Einnahme belastet nur unnötig die Nieren und die Darmflora. Zur Therapie genügen abschwellende Nasensprays (Dekongestiva), leichte Schmerzmittel, heiße Getränke wie Lindentee und ausreichende Erholung.
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