Allgemeine Informationen zur Tachykardie
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um einen Zustand, bei dem das Herz aufgrund von Anomalien in seinem elektrischen System oder als Reaktion auf Stress bzw. eine Erkrankung des Körpers übermäßig schnell schlägt (beschleunigter Rhythmus).
Abgesehen von normalen physiologischen Auslösern wie Laufen oder Angst; können schwere Blutarmut (Anämie), Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), hohes Fieber, Infektionen, Flüssigkeitsverlust und primäre elektrische Rhythmusstörungen im Herzen (Arrhythmien) eine Tachykardie verursachen.
Zu den Symptomen zählen das Gefühl, das Herz würde aus der Brust springen (Herzrasen/Palpitationen), Atemnot, Brustschmerzen, Schwindel, kurzzeitiges Schwarzwerden vor den Augen (Präsynkope) und seltener Ohnmacht (Synkope).
Ein bei der kardiologischen Untersuchung abgeleitetes EKG (Elektrokardiogramm) zeigt die aktuelle Geschwindigkeit und den Rhythmus des Herzens. Wenn die Beschwerden im Laufe des Tages anfallsartig auftreten, wird dem Patienten ein 24-Stunden-Langzeit-EKG (Holter-Monitor) angelegt, um den gesamten Tag aufzuzeichnen.
Wenn die Beschleunigung durch Anämie oder die Schilddrüse bedingt ist, normalisiert sich die Herzfrequenz nach der Behandlung dieser Grunderkrankungen. Bei Tachykardien, die vom herzeigenen elektrischen System ausgehen, werden herzfrequenzbremsende Medikamente (wie Betablocker) eingesetzt, oder die fehlerhafte elektrische Bahn im Herzen wird im Rahmen einer elektrophysiologischen Untersuchung (EPU/Ablation) über einen Katheterzugang über die Leiste verödet.
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