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Çakırtepe Hastanesi
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Tennisarm (Lateral Epicondylitis)

Diagnose, Symptomatik und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zum Tennisarm

Der Tennisarm (Epikondylitis radialis humeri / Lateral Epicondylitis) ist ein schmerzhaftes Überlastungssyndrom, das durch winzige, mikroskopische Risse und chronische Entzündungen am Sehnenansatz der Unterarm-Streckmuskulatur am äußeren (lateralen) Knochenvorsprung des Ellenbogens entsteht. Die Erkrankung verursacht beim Greifen von Gegenständen stechende Schmerzen. In unseren Abteilungen für Orthopädie und Schmerztherapie (Algologie) wird dieses Leiden hochwirksam durch PRP-Injektionen, Kortisonanwendungen, die Nutzung spezieller Ellenbogenspangen (Epikondylitis-Spangen) und gezielte Dehnungsübungen therapiert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist ein Tennisarm?

Es ist die Schädigung und chronische Entzündung der Sehnenansätze jener Unterarmmuskeln, die das Handgelenk und die Finger nach oben (außen) strecken. Diese Überlastung manifestiert sich am äußeren Knochenvorsprung des Ellenbogens (Epicondylus lateralis).

Tritt das Leiden nur bei Tennisspielern auf?

Nein. Obwohl der Name darauf hindeutet, betrifft es nur selten tatsächliche Tennisspieler. Weit häufiger leiden Personen daran, die monotone und kräftezehrende Handgelenksbewegungen ausführen, wie etwa Handwerker (Schraubenzieher), Hausfrauen (Auswringen von Putzlappen), Büroangestellte (intensive Maus-/Tastaturnutzung) oder Maler.

Was sind die Symptome?

Eine ausgeprägte Druckempfindlichkeit am äußeren (lateralen) Ellenbogenknochen. Das Hauptsymptom ist ein messerscharfer, stechender Schmerz, der vom Ellenbogen in den Unterarm ausstrahlt, besonders bei alltäglichen Greifbewegungen wie dem Anheben einer Teekanne, dem Drehen eines Türgriffs, beim Händeschütteln oder beim Halten eines vollen Wasserkrugs.

Wie unterscheidet er sich vom Golferarm?

Der Tennisarm (Lateral Epicondylitis) betrifft den Sehnenansatz am äußeren Knochenvorsprung des Ellenbogens. Beim Golferarm (Medial Epicondylitis) hingegen läuft exakt derselbe pathologische Prozess ab, jedoch am inneren Knochenvorsprung (die dem Körper zugewandte Seite) des Ellenbogens.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose erfolgt in der Regel rein klinisch. Der Arzt bittet den Patienten, das Handgelenk gegen einen Widerstand nach oben zu drücken. Ein in diesem Moment einschießender, scharfer Schmerz am Ellenbogen bestätigt die Diagnose. Röntgenbilder werden meist nur zur Differenzialdiagnostik angefertigt, um Frakturen oder starke Arthroseausprägungen auszuschließen.

Wie wird therapiert?

Oberste Priorität hat die Vermeidung der schmerzauslösenden Bewegungen. Eine spezielle 'Epikondylitis-Spange' wird angelegt, um die Zugbelastung von dem entzündeten Knochenansatz wegzuleiten. Zur aktiven Heilung der Sehneneinrisse kommen lokale Kortison-Injektionen, PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma aus dem Eigenblut des Patienten zur Zellregeneration) oder die Stoßwellentherapie (ESWT) zum Einsatz. Bleiben sämtliche konservativen Maßnahmen erfolglos, kann bei hartnäckigen chronischen Fällen ein kleiner mikrochirurgischer Eingriff vorgenommen werden.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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