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Çakırtepe Hastanesi
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Typ-2-Diabetes

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist, der darauf zurückzuführen ist, dass die Körperzellen eine Insulinresistenz entwickeln und die Bauchspeicheldrüse zunehmend unfähig wird, ausreichend Insulin zu produzieren, um diese Resistenz zu überwinden. Adipositas und Bewegungsmangel sind die Hauptursachen. In unserer Abteilung für Innere Medizin werden Organschäden durch eine Kombination aus medizinischer Ernährungstherapie (Diät), Bewegung, oralen Antidiabetika und, falls klinisch indiziert, Insulinunterstützung verhindert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Typ-2-Diabetes?

Der Typ-2-Diabetes, der sich in der Regel auf dem Boden einer Insulinresistenz entwickelt, ist eine Erkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse zwar Insulin produziert, die zellulären Rezeptoren jedoch nicht darauf reagieren (geschlossen bleiben), wodurch die Glukoseaufnahme verhindert wird und sich der Zucker toxisch in den Blutgefäßen ansammelt.

Was sind die Ursachen? Wer ist gefährdet?

Die größten Risikofaktoren sind Adipositas (starkes Übergewicht) und Bauchfett. Das Fett in der Bauchregion macht die Zellen „blind“ für Insulin (Insulinresistenz). Eine sitzende Lebensweise, Diabetes in der Familienanamnese und ein Alter von über 40 Jahren sind wesentliche Risikofaktoren.

Was sind die Symptome?

Die Krankheit kann jahrelang symptomlos und sehr schleichend verlaufen. Wenn Symptome auftreten, umfassen diese Mundtrockenheit, starken Durst, häufiges Wasserlassen, Schläfrigkeit nach den Mahlzeiten, verschwommenes Sehen, Taubheitsgefühl in den Füßen und verzögerte Wundheilung.

Welche Schäden verursacht er an den Organen?

Ein hoher Blutzuckerspiegel wirkt wie eine Säure und schädigt die Blutgefäße. Er zerstört die Struktur der Augengefäße, was zur Erblindung führt (Retinopathie), verstopft die Nierenfilter, was zu Nierenversagen führt (Nephropathie), und kann einen Herzinfarkt auslösen. Da er die Nerven in den Füßen abtötet, werden Wunden nicht bemerkt, was zu Amputationen von Zehen oder Füßen (Diabetisches Fußsyndrom) führen kann.

Wie wird er diagnostiziert?

Die Diagnose Typ-2-Diabetes gilt als gesichert, wenn der Nüchternblutzucker nach einer mindestens 8-stündigen Nahrungskarenz zu zwei verschiedenen Zeitpunkten bei 126 mg/dl oder höher liegt oder wenn der HbA1C-Test, der den Blutzuckerdurchschnitt der letzten 3 Monate angibt, 6,5 % oder mehr beträgt.

Ist er vollständig heilbar? Welche Medikamente gibt es?

Wenn einige Patienten Gewicht verlieren (10-15 %) und sich bei einer zuckerfreien/kohlenhydratarmen Diät sportlich betätigen, kann die Krankheit in einen „Schlafzustand“ (Remission) übergehen, und der Patient kann ohne Medikamente leben.
Bei der medikamentösen Behandlung werden zunächst orale Tabletten (wie Metformin) verschrieben, die die Insulinresistenz senken. Bei Bedarf können neue Generationen von Zuckertabletten in die Therapie aufgenommen werden. Wenn die Bauchspeicheldrüse völlig erschöpft ist, wird auf eine Insulintherapie von außen umgestellt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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