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Çakırtepe Hastanesi
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Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über PTBS

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist ein schweres neuropsychiatrisches Krankheitsbild, das sich entwickelt, nachdem eine Person ein lebensbedrohliches, gewaltsames und schreckliches Ereignis selbst erlebt oder miterlebt hat. Sie ist durch das ständige Wiedererleben des traumatischen Moments (Flashbacks), Alpträume und übermäßige Schreckreaktionen gekennzeichnet. In unserer psychiatrischen Abteilung wird sie erfolgreich durch kognitive Verhaltenstherapie (KVT), EMDR und pharmakologische Behandlungen therapiert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?

Es bedeutet, dass das Gehirn nach einem extrem schrecklichen und erschütternden Ereignis (Erdbeben, Krieg, sexueller Übergriff, schwerer Unfall) diese Erinnerung nicht verarbeiten und abschließen kann, sodass die Erinnerung wie eine frische, blutende Wunde ständig im Gehirn kreist.

Führt jedes Trauma (Trauer) zu einer PTBS?

Nein. Obwohl die meisten Menschen schwere Unfälle oder Todesfälle erleben, trauern sie einige Monate und kehren ins Leben zurück. Um von einer PTBS zu sprechen, gilt: Die Symptome müssen selbst Monate/Jahre nach dem Ereignis fortbestehen und die Person muss durch die Unfähigkeit, das Trauma gedanklich loszulassen, ihre alltägliche Funktionsfähigkeit vollständig verlieren.

Was ist ein Flashback (Wiedererleben)?

Dies ist das beängstigendste Symptom der PTBS. Die Person „erinnert“ sich nicht nur an das Ereignis, sondern ERLEBT ES DIREKT WIEDER. Sie schwitzt, zittert, schreit und vergisst, wo sie sich befindet, als würde das Erdbeben oder der Angriff erneut stattfinden. Nachts wacht sie aus schrecklichen Alpträumen auf.

Was ist der Zustand der Übererregung (Schreckreaktion)?

Die Gefahrenwahrnehmung im Gehirn (Amygdala) des Patienten schaltet sich nie ab. Beim leisesten Zuschlagen einer Tür schreckt er hoch (denkt an eine Bombe), nähert sich jemand von hinten, erschrickt er extrem. Er ist ständig in Alarmbereitschaft (Hypervigilanz), leidet unter Wutausbrüchen und hat Schwierigkeiten beim Einschlafen.

Wie wird es diagnostiziert?

Ein Psychiater oder klinischer Psychologe stellt die Diagnose auf der Grundlage der DSM-5-Kriterien, indem er das Trauma, dem der Patient ausgesetzt war, das Vermeidungsverhalten und das Fortbestehen der Wiedererlebenssymptome über mehr als einen Monat hinweg beurteilt.

Wie wird es behandelt? Was ist EMDR?

Medikamente (Antidepressiva) allein können eine PTBS nicht vollständig lösen, eine Heilung ohne Therapie bleibt unvollständig. Der Star der Behandlung ist die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Der Therapeut regt das Gehirn an, indem er die Augen des Patienten nach rechts und links bewegt. Währenddessen wird die Trauma-Erinnerung in einer sicheren Umgebung abgerufen. EMDR sorgt dafür, dass diese eingefrorene (traumatische) Erinnerung im Gehirn als normale „vergangene Erinnerung“ verarbeitet und archiviert wird.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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