Allgemeine Informationen über Tremor
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine rhythmische und unwillkürliche Zitterbewegung, die meist an den Händen, am Kopf, in der Stimme oder in den Beinen auftritt und durch eine fehlerhafte Funktion der elektrischen Signale in den motorischen Kontrollzentren des Gehirns verursacht wird.
Dies ist die in der Bevölkerung am häufigsten vorkommende (meist genetisch bedingte) Form des Zitterns. Die Hände zittern nicht in Ruhe; das Zittern beginnt, wenn der Patient versucht, ein Glas zu halten, zu schreiben oder Suppe zu essen (während der Bewegung).
Parkinson-Tremor: Die Hände zittern in Ruhe (z. B. wenn sie ruhig auf dem Knie liegen) wie beim Geldzählen; wenn die Person nach einem Gegenstand greift, nimmt das Zittern ab.
Essenzieller Tremor: Ist in Ruhe unauffällig und tritt auf, wenn nach einem Gegenstand (z. B. einem Stift) gegriffen wird oder gearbeitet wird.
Ja. Menschen mit einem Tremor (unabhängig von der Art der Erkrankung) erleben eine Verstärkung des Zitterns innerhalb von Sekunden, wenn sie unter starkem psychischem Stress stehen, Angst haben oder zu viel Tee/Kaffee (Koffein) zu sich nehmen.
Der Neurologe bestimmt den Charakter des Zitterns, indem er den Patienten bittet, die Hände nach vorne zu strecken, eine Spirale auf ein Papier zu zeichnen oder die Nase zu berühren. Um Ursachen wie eine Schilddrüsenüberfunktion auszuschließen, werden Bluttests und ein EMG (Elektromyographie) angefordert.
Wenn es durch die Schilddrüse oder einen Vitaminmangel verursacht wird, wird dieses Problem behoben. Bei essenziellem Tremor sind Blutdruckmedikamente (Betablocker), die die Erregung und Nervenleitung dämpfen, sowie Epilepsietabletten sehr erfolgreich. Bei einem Kopf- oder Stimmtremor kann Botox in die Muskeln injiziert werden. Bei sehr starkem Zittern, das überhaupt nicht auf Medikamente anspricht, wird der „Zitterschalter“ im Gehirn durch eine operation zur Tiefenhirnstimulation (DBS) ausgeschaltet.
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