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Çakırtepe Hastanesi
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Trichomoniasis

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Trichomoniasis

Die Trichomoniasis (Trichomonas vaginalis) ist eine weltweit sehr häufig vorkommende, sexuell übertragbare mikroskopische parasitäre Infektion. Während sie bei Frauen zu übelriechendem, schaumigem, gelb-grünem Vaginalausfluss und starkem Juckreiz führt, verläuft sie bei Männern meist symptomlos (asymptomatisch). In unseren Ambulanzen für Gynäkologie und Urologie wird sie durch eine mikroskopische Untersuchung diagnostiziert und mit spezifischen Antiparasitika (zusammen mit einer Partnertherapie) dauerhaft geheilt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Trichomoniasis?

Es ist eine der am häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten, die durch einen mikroskopisch kleinen, einzelligen und geißeltragenden Parasiten namens Trichomonas vaginalis verursacht wird.

Wie wird es übertragen?

Die Übertragung erfolgt fast immer durch ungeschützten vaginalen Geschlechtsverkehr. Der Parasit lebt bei Frauen in der Vulva, Vagina und Harnröhre, bei Männern in der Harnröhre (Urethra).

Was sind die Symptome bei Frauen?

Bei etwa der Hälfte der Frauen führt die Infektion zu Beschwerden. Das typischste Symptom ist ein gelb-grüner, schaumiger und sehr übelriechender Vaginalausfluss, der an Fischgeruch erinnert. Es treten starker Juckreiz im Genitalbereich, Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr auf.

Warum verläuft es bei Männern stumm (symptomlos)?

Obwohl 70-80 % der Männer diesen Parasiten in sich tragen, spüren sie keinerlei körperliche Symptome (sie sind asymptomatisch). Es kann jedoch zu einem leichten Brennen in der Harnröhre, Juckreiz oder morgens zu einem klaren Ausfluss kommen. Auch ohne Symptome übertragen sie die Erkrankung weiterhin auf ihre Partnerinnen.

Wie wird es diagnostiziert?

Der Gynäkologe kann bei der vaginalen Untersuchung ein „Erdbeer-Aussehen“ (rote Punkte) am Muttermund feststellen. Die definitive Diagnose wird durch die Laboruntersuchung (Nachweis des sich bewegenden Parasiten unter dem Mikroskop oder mittels PCR) einer Probe des Vaginalsekrets oder bei Männern des Urins/Harnröhrenabstrichs gestellt.

Warum ist eine Partnertherapie zwingend erforderlich und wie wird sie behandelt?

Da es sich um einen Parasiten und nicht um ein Bakterium handelt, helfen herkömmliche Antibiotika/Antimykotika nicht. Die Behandlung erfolgt mit speziellen Antiparasitika aus der Gruppe der Metronidazole oder Tinidazole (meist als Einmaldosis). Die goldene Regel: Unabhängig davon, ob der Partner Symptome hat oder nicht, MUSS der Sexualpartner die Tablette ZUR GLEICHEN ZEIT einnehmen. Andernfalls wird die Infektion wie ein Ping-Pong-Ball immer wieder hin- und herübertragen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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