Allgemeine Informationen über Trismus
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist ein Zustand, bei dem eine Person ihren Mund nicht normal öffnen kann (nicht mehr als 2-3 Zentimeter), was durch eine unwillkürliche, heftige Kontraktion und Verkrampfung der Kaumuskulatur (insbesondere des Musculus masseter), die den Kiefer bewegt, verursacht wird.
Ein harter Schlag auf die Kieferregion (Trauma), eine Strahlentherapie im Kopf-/Halsbereich, die seltene, aber tödliche Tetanusinfektion (Wundstarrkrampf) sowie Kiefergelenkserkrankungen (TMG) können einen Trismus verursachen. Die im Alltag am häufigsten anzutreffende Ursache sind jedoch Infektionen im Mundraum.
Insbesondere Entzündungen von impaktierten (im Knochen liegenden) unteren Weisheitszähnen (Perikoronitis) oder die Ödeme und Gewebeschäden, die nach der schwierigen chirurgischen Entfernung dieser Zähne entstehen, reizen die dortige Kaumuskulatur und führen als Schutzreflex zu einer Klemme (Trismus).
Dazu gehören starke Schmerzen im Kiefergelenk und in der Wange beim Versuch, den Mund gewaltsam zu öffnen, die Unfähigkeit, Nahrung zu kauen (Flüssigkeitsaufnahme nur durch einen Strohhalm möglich), Sprechstörungen und die Unmöglichkeit, die Mundhygiene aufrechtzuerhalten.
Der Zahnarzt (Kieferchirurg) misst die Mundöffnung des Patienten (normalerweise sollte sie 3-4 Fingerbreit weit geöffnet werden können). Um die zugrunde liegende Infektion, Fraktur oder den Abszess darzustellen, wird ein zahnärztliches Panoramaröntgen oder eine Tomographie durchgeführt.
Wenn die Ursache der Kieferklemme ein Zahnabszess ist, wird dieser Zahn sofort gezogen oder der Abszess wird drainiert (entleert) und eine Antibiotikatherapie eingeleitet. Um die Muskeln zu entspannen, werden muskelentspannende Medikamente (Muskelrelaxantien) verschrieben. Die Anwendung von warmen Kompressen (mit einem Handtuch) auf der Wange mehrmals täglich zu Hause sowie langsame Übungen zur Mundöffnung lösen den harten Muskelspasmus innerhalb weniger Tage.
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