Allgemeine Informationen zur Pest
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine schwere Krankheit, die im Mittelalter zum Tod von Millionen von Menschen führte (Der Schwarze Tod), bei der ein Bakterium namens Yersinia pestis plötzlich das Lymphsystem, das Blut und die Lunge zerstört.
Dies ist die häufigste Art. Es handelt sich um die Umwandlung der Lymphknoten in der Nähe der Flohbissstelle (meist Leiste oder Achselhöhle) in walnuss-/eiergroße, schwärzliche, sehr schmerzhafte, entzündete Drüsen (Beulen/Bubonen).
Wenn die Bakterien die Lunge erreichen oder durch den Husten einer kranken Person eingeatmet werden, entwickelt sich eine Lungenentzündung. Die Lungenpest ist die einzige Pestart, die sich durch Niesen sehr schnell über die Luft von Mensch zu Mensch ausbreiten und innerhalb von 24 Stunden tödlich enden kann.
Obwohl man annimmt, sie gehöre der Vergangenheit an, lebt das Bakterium immer noch in Nagetieren (Eichhörnchen/Murmeltiere usw.) in den ländlichen/waldreichen Gebieten der USA, Madagaskars, Perus und Asiens, und menschliche Fälle werden jedes Jahr gemeldet, wenn auch selten.
Eine dringende Diagnose wird gestellt, indem eine Flüssigkeitsprobe aus dem geschwollenen Lymphknoten (Beule), Blut oder Auswurf an das Labor geschickt wird und das Bakterium unter dem Mikroskop nachgewiesen oder gezüchtet wird.
Die Krankheit ist nicht mehr unheilbar wie früher. Wird sie frühzeitig erkannt, erholen sich die Patienten mit gewöhnlichen Antibiotika aus der Streptomycin-, Gentamicin- oder Tetracyclin-Gruppe vollständig und schnell. Es ist jedoch lebensrettend, mit der Behandlung in den ersten 24 Stunden zu beginnen.
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