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Çakırtepe Hastanesi
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Dekompressionskrankheit (Taucherkrankheit)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Dekompressionskrankheit

Die Dekompressionskrankheit (Taucherkrankheit) entsteht, wenn Taucher aus tiefem Wasser zu schnell auftauchen, was dazu führt, dass das im Blut gelöste Stickstoffgas plötzlich Blasen bildet und Blutgefäße verstopft. Sie kann starke Gelenkschmerzen und Lähmungen verursachen. In unseren Notfallabteilungen werden die Stickstoffblasen durch die Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff (Druckkammer) aufgelöst.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist die Dekompressionskrankheit (Taucherkrankheit)?

Da Taucher zu schnell aus den Tiefen des Meeres an die Wasseroberfläche aufsteigen, verwandelt sich das unter hohem Druck in flüssiger Form im Blut gelöste Stickstoffgas plötzlich in Gas und bildet Blasen (Schaum), wodurch die Blutgefäße blockiert werden. Es ist wie bei einer geschüttelten Sodaflasche, die beim plötzlichen Öffnen des Deckels aufschäumt.

Passiert das nur bei Tauchern?

Es wird hauptsächlich bei Gerätetauchern (Scuba) beobachtet. Es kann jedoch auch selten bei Bergleuten auftreten, bei denen der Druck plötzlich abfällt, bei Passagieren von Flugzeugen in großer Höhe, deren Druckeinstellungen ausfallen, oder bei Astronauten, die einen Weltraumspaziergang machen.

Was sind die Symptome?

Es beginnt kurze Zeit nach Erreichen der Oberfläche (15 Min. bis 12 Stunden). Das häufigste Symptom (The Bends) sind unerträgliche, krümmende (die Person zusammenkrümmende) Schmerzen in den großen Gelenken. In fortgeschrittenen Stadien treten Hautjucken/-blutergüsse, Brustschmerzen, Kurzatmigkeit (Chokes), Gleichgewichtsverlust und Lähmungen auf.

Warum entsteht eine lebensbedrohliche Situation?

Gasblasen blockieren die Durchblutung physisch. Blockieren die Blasen die Blutgefäße im Rückenmark, können sie zu einer Querschnittslähmung von der Taille abwärts führen; blockieren sie Hirngefäße, zum Schlaganfall oder Koma; blockieren sie Herzgefäße, zum plötzlichen Herzinfarkt, was schnell zum Tod führen kann.

Wie wird sie diagnostiziert?

Die jüngste Tauchgeschichte des Patienten (insbesondere Tiefe, Grundzeit und Aufstiegsgeschwindigkeit) und die typischen Schmerzen oder neurologischen Symptome, die auftreten, reichen zu 100 % für die Diagnose aus, und die Behandlung wird ohne Zeitverlust eingeleitet.

Wie wird die Behandlung (Druckkammer) durchgeführt?

Als Erste Hilfe wird der Patient sofort mit 100 % reinem Sauerstoff beatmet. Der Goldstandard und die einzige lebensrettende Behandlung ist die Hyperbare Sauerstofftherapie (Druckkammer). Der Patient wird in eine spezielle Stahlkammer gebracht, die den Druck der Tiefe hat, in die der Taucher hinabgestiegen ist; mit diesem Druck werden die Gasblasen in seinem Blut wieder verflüssigt und verkleinert, und dann wird der Druck sehr langsam gesenkt, um sicherzustellen, dass der Patient das Gas sicher ausstößt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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