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Çakırtepe Hastanesi
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Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zu Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) ist die bösartige Umwandlung der Zellen, die die innere Oberfläche der Speiseröhre auskleiden, einer muskulären Röhre von etwa 25 cm Länge, die die Nahrung vom Mund in den Magen transportiert. Er schreitet meist sehr schleichend voran und zeigt erst Symptome, wenn der Tumor so groß wird, dass er die Speiseröhre verstopft (Schluckbeschwerden). Der Konsum von heißen Getränken (heißer Tee), Rauchen, Alkohol und unbehandelter Magenreflux (Barrett-Ösophagus) sind die größten Auslöser der Krankheit. Diese ernste Erkrankung, die in unseren Abteilungen für Gastroenterologie und onkologische Chirurgie durch endoskopische Methoden frühzeitig diagnostiziert wird, wird mit Chemotherapie, Strahlentherapie und speziellen Operationen behandelt, bei denen die Speiseröhre teilweise oder vollständig entfernt wird.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)?

Dabei handelt es sich um bösartige Raumforderungen, die von der inneren Auskleidung der Speiseröhre ausgehen und schnell wachsen, den Schluckweg verstopfen und ein hohes Potenzial haben, sich auf die umliegenden Lymphknoten auszubreiten.

Welche Arten gibt es?

1. Plattenepithelkarzinom: Es tritt meist im oberen und mittleren Teil der Speiseröhre auf. Es steht in direktem Zusammenhang mit Rauchen, Alkohol und sehr heißen Getränken.
2. Adenokarzinom: Es tritt im unteren Teil der Speiseröhre auf, wo sie in den Magen übergeht. Es wird mit Magensäurerückfluss (Reflux) und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht.

Wie verursacht Reflux Krebs? (Was ist ein Barrett-Ösophagus?)

Bei chronischem Magenreflux, der jahrelang unbehandelt bleibt, verbrennt die Magensäure ständig das untere Ende der Speiseröhre. Um sich vor der Säure zu schützen, wandelt die Speiseröhre ihren eigenen Zelltyp in den Zelltyp des Magens um. Diese zelluläre Veränderung wird als Barrett-Ösophagus bezeichnet, und dieser Zustand erhöht das Risiko einer Entartung zu Krebs (Adenokarzinom) erheblich.

Was sind die Symptome?

Das wichtigste und häufigste Symptom ist die Schluckstörung (Dysphagie). Zunächst bleibt feste Nahrung (Fleisch, Brot) im Hals/Brustkorb stecken, und der Patient versucht, sie durch das Trinken von Wasser hinunterzuspülen. Wenn der Tumor wächst, wird selbst das Schlucken von Flüssigkeiten unmöglich. Schmerzhaftes Schlucken (Odynophagie), Aufstoßen von Nahrung, Brennen hinter dem Brustbein, Heiserkeit, hartnäckiger Husten und schneller Gewichtsverlust sind weitere Symptome.

Wie wird er diagnostiziert?

Jeder Patient mit Schluckbeschwerden sollte sich ohne Verzögerung einer Endoskopie (Gastroskopie) unterziehen. Der Tumor wird mit einem Endoskop betrachtet, und zur endgültigen Diagnose wird eine Biopsie (Gewebeprobe) entnommen. EUS (Endoskopischer Ultraschall) und PET-CT werden durchgeführt, um festzustellen, wie tief der Krebs eingedrungen ist und ob er sich auf die Lymphknoten ausgebreitet hat.

Wie wird er behandelt?

Die Behandlung wird vom Tumorboard je nach Stadium des Tumors und Zustand des Patienten festgelegt. In frühen Stadien (nur in der Schleimhaut) kann der Tumor ohne offene Operation entfernt werden, indem er von innen endoskopisch abgelöst wird (ESD/EMR).
In fortgeschrittenen Stadien ist die primäre Behandlung das Verfahren der Ösophagektomie (Operation). Der kranke Teil der Speiseröhre wird abgeschnitten und entfernt, und aus dem Magen oder Dickdarm wird eine neue Speiseröhre gebildet und an den Rachenschlauch genäht. Um den Erfolg der Operation zu erhöhen, wird davor und danach unbedingt eine Chemotherapie und Strahlentherapie durchgeführt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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