Allgemeine Informationen zu Speiseröhrenkrebs
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Dabei handelt es sich um bösartige Raumforderungen, die von der inneren Auskleidung der Speiseröhre ausgehen und schnell wachsen, den Schluckweg verstopfen und ein hohes Potenzial haben, sich auf die umliegenden Lymphknoten auszubreiten.
1. Plattenepithelkarzinom: Es tritt meist im oberen und mittleren Teil der Speiseröhre auf. Es steht in direktem Zusammenhang mit Rauchen, Alkohol und sehr heißen Getränken.
2. Adenokarzinom: Es tritt im unteren Teil der Speiseröhre auf, wo sie in den Magen übergeht. Es wird mit Magensäurerückfluss (Reflux) und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht.
Bei chronischem Magenreflux, der jahrelang unbehandelt bleibt, verbrennt die Magensäure ständig das untere Ende der Speiseröhre. Um sich vor der Säure zu schützen, wandelt die Speiseröhre ihren eigenen Zelltyp in den Zelltyp des Magens um. Diese zelluläre Veränderung wird als Barrett-Ösophagus bezeichnet, und dieser Zustand erhöht das Risiko einer Entartung zu Krebs (Adenokarzinom) erheblich.
Das wichtigste und häufigste Symptom ist die Schluckstörung (Dysphagie). Zunächst bleibt feste Nahrung (Fleisch, Brot) im Hals/Brustkorb stecken, und der Patient versucht, sie durch das Trinken von Wasser hinunterzuspülen. Wenn der Tumor wächst, wird selbst das Schlucken von Flüssigkeiten unmöglich. Schmerzhaftes Schlucken (Odynophagie), Aufstoßen von Nahrung, Brennen hinter dem Brustbein, Heiserkeit, hartnäckiger Husten und schneller Gewichtsverlust sind weitere Symptome.
Jeder Patient mit Schluckbeschwerden sollte sich ohne Verzögerung einer Endoskopie (Gastroskopie) unterziehen. Der Tumor wird mit einem Endoskop betrachtet, und zur endgültigen Diagnose wird eine Biopsie (Gewebeprobe) entnommen. EUS (Endoskopischer Ultraschall) und PET-CT werden durchgeführt, um festzustellen, wie tief der Krebs eingedrungen ist und ob er sich auf die Lymphknoten ausgebreitet hat.
Die Behandlung wird vom Tumorboard je nach Stadium des Tumors und Zustand des Patienten festgelegt. In frühen Stadien (nur in der Schleimhaut) kann der Tumor ohne offene Operation entfernt werden, indem er von innen endoskopisch abgelöst wird (ESD/EMR).
In fortgeschrittenen Stadien ist die primäre Behandlung das Verfahren der Ösophagektomie (Operation). Der kranke Teil der Speiseröhre wird abgeschnitten und entfernt, und aus dem Magen oder Dickdarm wird eine neue Speiseröhre gebildet und an den Rachenschlauch genäht. Um den Erfolg der Operation zu erhöhen, wird davor und danach unbedingt eine Chemotherapie und Strahlentherapie durchgeführt.
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