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Çakırtepe Hastanesi
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Niedrige Ovarialreserve (AMH)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über niedrige Ovarialreserve

Eine niedrige Ovarialreserve ist ein Zustand, bei dem die Anzahl gesunder Eizellen in den Eierstöcken einer Frau geringer ist, als für ihr Alter erwartet wird. Dieser Zustand, der die Chance auf eine Mutterschaft (Fertilität) verringert, wird durch den AMH-Bluttest festgestellt. In unseren IVF-Zentren wird die Chance auf eine Schwangerschaft durch das Einfrieren von Eizellen oder assistierte Reproduktionstechniken erhalten.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine niedrige Ovarialreserve?

Es ist die Situation, in der die Anzahl der verbleibenden (gelagerten) gesunden Eizellen in den Eierstöcken (Ovarien) einer Frau, die eine Schwangerschaftschance schaffen können, im Vergleich zu ihrem biologischen Alter viel geringer ist als normal.

Was sind die Ursachen?

Das Alter (über 35 Jahre) ist die natürlichste und häufigste Ursache. Aber auch in sehr jungen Jahren können genetische Faktoren (frühe Menopause in der Vorgeschichte), vorangegangene Operationen an den Eierstöcken (Schokoladenzysten-OP), Krebsbehandlungen (Strahlentherapie) oder starkes Rauchen die Reserve schnell aufzehren.

Was ist der AMH-Test (Anti-Müller-Hormon)?

Es ist der zuverlässigste Bluttest, der die Kapazität der Eierstöcke von Frauen anzeigt. Er kann an jedem Tag des Menstruationszyklus durchgeführt werden. Ein niedriger AMH-Wert (normalerweise unter 1,0 ng/ml) beweist, dass der Eizellpool deutlich geschrumpft ist.

Bedeutet das Unfruchtbarkeit (niemals ein Kind bekommen zu können)?

Nein, absolut nicht. Auch Frauen mit einer niedrigen Ovarialreserve können auf natürlichem Weg oder mit Behandlung schwanger werden. Denn um schwanger zu werden, braucht man nicht Tausende von Eizellen, sondern nur EINE EINZIGE qualitativ hochwertige Eizelle. Diese Situation ist jedoch ein sehr ernstes Warnsignal, das anzeigt, dass 'man keine Zeit verlieren darf'.

Wie wird sie diagnostiziert?

Zusätzlich zum AMH-Bluttest führt der Gynäkologe am 2. oder 3. Tag der Menstruation eine Transvaginale Ultraschalluntersuchung durch und zählt die kleinen Eibläschen (Antralfollikelzählung), die in den Eierstöcken bereit sind zu springen, und eine endgültige Diagnose wird durch die Kombination beider Tests gestellt.

Was sind die Behandlungs- und Lösungsoptionen?

Es gibt keine Behandlung, die die abnehmende Anzahl von Eizellen durch Medikamente erhöht (den Tank wieder auffüllt). Das Hauptziel ist es, die verbleibenden Eizellen so effizient wie möglich zu nutzen. Wenn die Frau ledig ist, werden die verbleibenden Eizellen entnommen und eingefroren, damit sie in Zukunft Mutter werden kann (Einfrieren von Eizellen). Bei verheirateten Frauen, die sich ein Kind wünschen, wird ohne Zeitverlust direkt mit einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder Insemination begonnen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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