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Çakırtepe Hastanesi
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Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zu Eierstockkrebs

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist das Wachstum bösartiger Zellen, das in den mandelgroßen Eierstöcken beginnt, die sich auf beiden Seiten des weiblichen Fortpflanzungssystems befinden und zu dessen wichtigsten Teilen gehören. Es ist die tödlichste unter den gynäkologischen Krebserkrankungen, da diese tief im Becken verborgenen Organe beim Wachsen keine Schmerzen verursachen und schleichend fortschreiten. Die meisten Patientinnen suchen erst dann einen Arzt auf, wenn sich der Tumor auf das Bauchfell ausgebreitet hat, sich Flüssigkeit (Aszites) im Bauch ansammelt und eine Schwellung verursacht. Aus diesem Grund sind regelmäßige gynäkologische Ultraschallkontrollen lebensrettend. Unser Gremium für Gynäkologische Onkologie am Çakırtepe-Krankenhaus bringt Ovarialkarzinom-Patientinnen mit fortschrittlichen chirurgischen Techniken (Tumorverkleinerung) und modernen Chemotherapie-Protokollen Hoffnung.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)?

Es ist die Mutation von Zellen im Eierstockgewebe (Ovar), das bei Frauen Eizellen produziert und weibliche Hormone absondert, die zu Krebs entarten und sich schnell im Bauchraum ausbreiten.

Warum nennt man ihn den 'Stillen Killer'? Was sind die Symptome?

Die Krankheit zeigt im Frühstadium (solange sie sich noch im Eierstock befindet) keinerlei Symptome. Wenn der Tumor wächst und sich auf das Bauchfell ausbreitet, verursacht er unauffällige Symptome, die für gewöhnliche 'Magen-/Darmprobleme' gehalten werden, wie anhaltende Bauch- und Blähungen, schnelles Sättigungsgefühl, Übelkeit, häufiger Harndrang und ein ständiges Schwere-/Schmerzgefühl im Becken.

Wer ist einem hohen Risiko ausgesetzt?

Das größte Risiko ist die Genetik (BRCA1- und BRCA2-Genmutationen). Frauen, in deren Familie Brust-, Eierstock- oder Darmkrebs vorkommt, sind stark gefährdet. Fortgeschrittenes Alter (über 50-60 Jahre), Kinderlosigkeit, frühe erste Menstruation und späte Menopause sowie die langfristige Einnahme von Hormonersatztherapien (Menopause-Pillen) sind weitere Risikofaktoren.

Wie wird er diagnostiziert? Zeigt ein Abstrich (Smear-Test) Eierstockkrebs an?

Nein! Ein Smear-Test zeigt nur Gebärmutterhalskrebs, er ZEIGT KEINEN Eierstockkrebs an.
Zur Diagnose ist eine transvaginale Ultraschalluntersuchung durch einen Gynäkologen zwingend erforderlich. Wird im Ultraschall eine verdächtige, unregelmäßige und durchblutete Zyste festgestellt, werden Tumormarker wie CA-125 im Blut überprüft und ein MRT/CT des Bauchraums durchgeführt. Eine endgültige Diagnose wird erst gestellt, wenn die Zyste chirurgisch entfernt und an die Pathologie geschickt wird.

Wie wird er behandelt?

Die grundlegende und lebensrettende Behandlung bei Eierstockkrebs ist die zytoreduktive Chirurgie (Tumorverkleinerung). Der Bauch der Patientin wird geöffnet und die Gebärmutter, beide Eierstöcke, Lymphknoten, Blinddarm, Bauchfell und alle (sichtbaren) Gewebe, auf die der Tumor übergegriffen hat, werden sorgfältig entfernt. Nach der Operation wird standardmäßig eine Chemotherapie und bei geeigneten Patientinnen eine Behandlung mit zielgerichteten Medikamenten (PARP-Inhibitoren) angewendet, um die verbleibenden mikroskopischen Krebszellen zu zerstören.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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