Allgemeine Informationen zu Eierstockkrebs
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist die Mutation von Zellen im Eierstockgewebe (Ovar), das bei Frauen Eizellen produziert und weibliche Hormone absondert, die zu Krebs entarten und sich schnell im Bauchraum ausbreiten.
Die Krankheit zeigt im Frühstadium (solange sie sich noch im Eierstock befindet) keinerlei Symptome. Wenn der Tumor wächst und sich auf das Bauchfell ausbreitet, verursacht er unauffällige Symptome, die für gewöhnliche 'Magen-/Darmprobleme' gehalten werden, wie anhaltende Bauch- und Blähungen, schnelles Sättigungsgefühl, Übelkeit, häufiger Harndrang und ein ständiges Schwere-/Schmerzgefühl im Becken.
Das größte Risiko ist die Genetik (BRCA1- und BRCA2-Genmutationen). Frauen, in deren Familie Brust-, Eierstock- oder Darmkrebs vorkommt, sind stark gefährdet. Fortgeschrittenes Alter (über 50-60 Jahre), Kinderlosigkeit, frühe erste Menstruation und späte Menopause sowie die langfristige Einnahme von Hormonersatztherapien (Menopause-Pillen) sind weitere Risikofaktoren.
Nein! Ein Smear-Test zeigt nur Gebärmutterhalskrebs, er ZEIGT KEINEN Eierstockkrebs an.
Zur Diagnose ist eine transvaginale Ultraschalluntersuchung durch einen Gynäkologen zwingend erforderlich. Wird im Ultraschall eine verdächtige, unregelmäßige und durchblutete Zyste festgestellt, werden Tumormarker wie CA-125 im Blut überprüft und ein MRT/CT des Bauchraums durchgeführt. Eine endgültige Diagnose wird erst gestellt, wenn die Zyste chirurgisch entfernt und an die Pathologie geschickt wird.
Die grundlegende und lebensrettende Behandlung bei Eierstockkrebs ist die zytoreduktive Chirurgie (Tumorverkleinerung). Der Bauch der Patientin wird geöffnet und die Gebärmutter, beide Eierstöcke, Lymphknoten, Blinddarm, Bauchfell und alle (sichtbaren) Gewebe, auf die der Tumor übergegriffen hat, werden sorgfältig entfernt. Nach der Operation wird standardmäßig eine Chemotherapie und bei geeigneten Patientinnen eine Behandlung mit zielgerichteten Medikamenten (PARP-Inhibitoren) angewendet, um die verbleibenden mikroskopischen Krebszellen zu zerstören.
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