Allgemeine Informationen zum Laryngopharyngealen Reflux
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Zustand, bei dem Magensäure und das Verdauungsenzym Pepsin nach oben steigen und die empfindliche Schleimhaut des Kehlkopfes und der Stimmbänder, die keinen Widerstand gegen Säure hat, verbrennen (reizen).
Beim Magenreflux ist die häufigste Beschwerde starkes Sodbrennen hinter dem Brustbein. Beim stillen Reflux ist Sodbrennen sehr selten; die Krankheit äußert sich 'still' nur durch Hals- und Stimmprobleme.
Heiserkeit, die besonders morgens auftritt und den ganzen Tag anhalten kann, ein Kloßgefühl im Hals, das beim Schlucken nicht verschwindet, häufiges Räuspern, Postnasal-Tropf-Syndrom und ein trockener Reizhusten.
Schwäche des oberen Speiseröhrenschließmuskels, übermäßiger Konsum von Tee/Kaffee und säurehaltigen Getränken, die Angewohnheit, direkt vor dem Schlafengehen zu essen, eine fettige/würzige Ernährung und Fettleibigkeit sind die Hauptursachen.
Ein HNO-Arzt untersucht den Hals und die Stimmbänder des Patienten mit einer dünnen, flexiblen Kamera (Endoskop). Die Diagnose wird durch das Erkennen von Rötungen, Verdickungen und Ödemen aufgrund von Säurereizungen im hinteren Bereich der Stimmbänder gestellt.
Medikamente aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer (PPI), die die Magensäure neutralisieren, werden regelmäßig für mindestens 3 bis 6 Monate eingenommen. Der wichtigste Schritt ist die Ernährung; das Abendessen sollte 3 Stunden vor dem Schlafengehen beendet sein, man sollte mit erhöhtem Oberkörper schlafen und auf Koffein verzichten.
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