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Çakırtepe Hastanesi
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Chikungunya-Virus

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Chikungunya-Virus

Chikungunya ist eine Virusinfektion, die durch den Stich infizierter Aedes-Mücken auf den Menschen übertragen wird und zu plötzlichem hohem Fieber sowie extrem starken Gelenkschmerzen führt, die monatelang anhalten können. Obwohl die Krankheit in der Regel nicht tödlich verläuft, schränkt sie die Mobilität des Patienten stark ein. In unserer Klinik für Infektionskrankheiten werden entzündungshemmende und unterstützende medizinische Behandlungen durchgeführt, um die Beschwerden der Patienten zu lindern.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Chikungunya-Virus?

Der Name bedeutet in afrikanischen Sprachen 'der Gekrümmte'; es handelt sich um eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die bei Infektion aufgrund von Gelenkschmerzen zu einer verkrümmten Körperhaltung führt.

Wie wird es übertragen?

Die Übertragung erfolgt blutübertragen durch den Stich infizierter Mücken der Arten Aedes aegypti oder Aedes albopictus (meist tagsüber). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch über die Atemwege findet nicht statt.

Was sind die Symptome?

3 bis 7 Tage nach dem Mückenstich treten plötzlich hohes Fieber (bis zu 39 Grad) sowie extrem starke, unerträgliche Gelenkschmerzen in kleinen Gelenken wie Händen, Handgelenken und Fußknöcheln auf. Hautausschläge können ebenfalls auftreten.

Was ist der Unterschied zum Dengue- und Zika-Virus?

Obwohl sie von denselben Mücken übertragen werden: Beim Dengue-Fieber stehen Blutungen und Muskelschmerzen im Vordergrund, das Zika-Virus führt bei Schwangeren zu Fehlbildungen des Fötus, während Chikungunya hauptsächlich die Gelenke befällt.

Wie wird es diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt durch PCR-Tests, die in den ersten Tagen nach Symptombeginn das genetische Material des Virus im Blut nachweisen, oder später durch serologische Tests auf vom Körper gebildete Antikörper gegen das Virus.

Gibt es eine Behandlung und einen Impfstoff?

Es gibt bisher weder ein spezifisches antivirales Medikament zur Abtötung des Virus noch einen allgemein verfügbaren endgültigen Impfstoff. Die Therapie besteht aus Bettruhe, reichlicher Flüssigkeitszufuhr und der Gabe von Schmerzmitteln (Paracetamol/NSAR) zur Linderung der starken Gelenkschmerzen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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