Allgemeine Informationen über Dermatomyositis
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine systemische Erkrankung, bei der der Abwehrmechanismus des Körpers fälschlicherweise Muskelzellen und Blutgefäße in der Haut angreift, was zu einer chronischen Entzündung führt.
Symmetrische Muskelschwäche, die das Treppensteigen oder das Heben der Arme erschwert, sowie fliederfarbene/violette Hautausschläge an sonnenexponierten Hautstellen.
Dies sind zwei wichtige, für die Krankheit spezifische Hautbefunde. Die violette Rötung, die sich auf den Augenlidern bildet, wird als 'heliotropes Erythem' (oder heliotroper Hautausschlag) bezeichnet; die schuppigen, roten Erhebungen, die an den Außenseiten der Fingergelenke auftreten, werden 'Gottron-Papeln' genannt.
Bei einem Teil der Dermatomyositis-Fälle, die im Erwachsenenalter auftreten (etwa 15-20 %), kann eine zugrunde liegende, verborgene Krebserkrankung (Brust-, Lungen-, Eierstockkrebs usw.) vorliegen. Daher müssen Patienten unbedingt einem Krebsscreening unterzogen werden.
Eine eindeutige Diagnose wird durch erhöhte Muskelenzyme (CK) im Blut, ein EMG (Elektromyographie), das eine Muskelentzündung zeigt, eine Haut-/Muskelbiopsie und die Messung krankheitsspezifischer Autoantikörper gestellt.
Um die Entzündung rasch zu unterdrücken, wird eine hochdosierte Kortisonbehandlung eingeleitet. Langfristig werden immunmodulierende Medikamente wie Methotrexat oder Azathioprin eingesetzt, um die Nebenwirkungen von Kortison zu verringern, begleitet von Physiotherapie zur Erhaltung der Muskelkraft.
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