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Çakırtepe Hastanesi
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Riesenzelltumor des Knochens

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über den Riesenzelltumor des Knochens

Der Riesenzelltumor des Knochens ist ein in der Regel gutartiger, aber lokal aggressiv wachsender Tumor, der sich meist bei jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 40 Jahren an den gelenknahen Enden langer Röhrenknochen, wie Knie und Schulter, entwickelt. Er entartet nur selten bösartig. Er führt zu Knochenabbau und Schmerzen. In unserer Abteilung für Orthopädische Onkologie wird er erfolgreich chirurgisch durch Kürettage (Ausschabung), Kauterisation und die Auffüllung mit Knochenzement oder Knochenersatzmaterial (Graft) behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist ein Riesenzelltumor des Knochens?

Es ist ein Tumorgewebe, das sich an den Knochenenden (in der Epiphysenregion) ansiedelt, unter dem Mikroskop als 'mehrkernige Riesenzellen' erscheint und den Knochen schwächt, indem es ihn von innen auflöst.

Ist er bösartig (Krebs)?

95 % der Fälle sind völlig gutartig. Er ist jedoch lokal sehr aggressiv; er zerstört den befallenen Knochen und neigt nach einer Operation stark dazu, an derselben Stelle wiederzukehren (Rezidiv). Sehr selten kann er in die Lunge streuen (metastasieren).

Was sind die Symptome?

Ein selbst in Ruhephasen anhaltender Schmerz rund um das betroffene Gelenk (am häufigsten das Knie), eine von außen sichtbare Schwellung, Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit und plötzliche Knochenbrüche aufgrund des geschwächten Knochens.

Wie wird er diagnostiziert?

Auf Röntgenbildern sind seifenblasenartige Auflösungszonen am Knochenende zu erkennen. Ein MRT wird durchgeführt, um die Ausbreitung des Tumors in das Gelenk und die Weichteile zu beurteilen; die endgültige Diagnose wird durch eine Biopsie (Gewebeentnahme) gestellt.

Wie wird er behandelt?

Die primäre Behandlung ist eine Operation. Das Tumorgewebe wird vollständig aus dem Knocheninneren ausgeschabt (Kürettage). Um verbleibende mikroskopische Zellen abzutöten, werden Hochgeschwindigkeitsfräsen oder Phenol eingesetzt (Kauterisation). Der Hohlraum wird dann mit Knochenzement oder Knochenersatzmaterial (Graft) aufgefüllt.

Gibt es eine nicht-operative Behandlung?

Bei Tumoren, die für eine Operation zu groß sind, sich in gefährlichen Bereichen (z. B. Wirbelsäule/Becken) befinden oder in die Lunge gestreut haben, können spezielle zielgerichtete Medikamente (Denosumab), die den Knochenabbau stoppen, oder Strahlentherapie eingesetzt werden.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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