Allgemeine Informationen über das verkürzte Zungenbändchen
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist ein Zustand, bei dem die Bewegungsfreiheit der Zunge durch Bindegewebe eingeschränkt ist, da sich die Zunge während der fetalen Entwicklung im Mutterleib nicht vollständig vom Mundboden gelöst hat.
Ein Baby, das seine Zunge nicht ausreichend herausstrecken und formen kann, kann die Brust nicht richtig erfassen. Es erzeugt beim Saugen ein schnalzendes Geräusch, ermüdet schnell, nimmt langsamer zu und verursacht starke Schmerzen/Wundsein an der Brustwarze der Mutter.
Es verzögert nicht den Beginn des Sprechens, kann aber die korrekte Aussprache von Buchstaben erschweren, bei denen die Zunge den oberen Gaumen oder die Zähne berühren muss, wie L, R, T, D, S, Z, was zu Lispeln führen kann.
Ein Arzt oder Zahnarzt untersucht die Mundhöhle des Kindes. Ein typisches Anzeichen ist, dass die Zungenspitze beim Versuch, sie herauszustrecken, eine V- oder Herzform annimmt (da sie in der Mitte zurückgezogen wird).
Nein. Wenn das Bändchen elastisch ist, es keine Probleme bei der Ernährung des Babys gibt und die Sprachentwicklung normal verläuft, muss möglicherweise nicht eingegriffen werden. Es wird nur bei Bändchen eingegriffen, die die Funktion deutlich einschränken.
Bei Säuglingen wird es in den ersten Lebensmonaten oft ambulant, teilweise sogar ohne Narkose, mit einer Schere oder einem Laser innerhalb von Sekunden durchtrennt. Die Blutung ist sehr gering und das Baby kann sofort gestillt werden. Bei älteren Kindern kann eine leichte Sedierung (Dämmerschlaf) erforderlich sein.
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