Allgemeine Informationen über Lippenkrebs
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um Tumorläsionen aus der Gruppe der Kopf-Hals-Karzinome, die in der Regel in der Schleimhaut der Unterlippe durch unkontrollierte Zellvermehrung entstehen.
Eine langanhaltende Sonnenexposition (UV-Strahlung) bei Menschen, die im Freien arbeiten, ist die größte Ursache. Darüber hinaus erhöhen das Pfeifenrauchen/Zigarettenrauchen, Alkoholkonsum, ein heller Hauttyp und eine HPV-Infektion das Risiko.
Offene Wunden (Ulcera) auf der Lippe, die über Wochen nicht abheilen, bluten, verkrusten und sich verhärten; ein Taubheitsgefühl in der Lippe sowie verdickte weiße/rote Flecken sind die häufigsten Befunde.
Fieberbläschen sind viral bedingt, beginnen mit Juckreiz und Brennen und heilen innerhalb von 7-10 Tagen von selbst durch Verkrustung ab. Ein Krebsgeschwür hingegen heilt mit der Zeit nicht ab, wächst zunehmend und führt zu einer Verhärtung des Gewebes.
Die verdächtige Läsion an der Lippe wird von einem Arzt untersucht. Die endgültige Diagnose wird gestellt, indem ein kleines Gewebestück (Biopsie) aus der Läsion entnommen und im Labor auf das Vorhandensein von Krebszellen untersucht wird.
Im Frühstadium wird der krebsbefallene Bereich chirurgisch mit einem Sicherheitsabstand zum gesunden Gewebe ausgeschnitten, und die ästhetische Struktur der Lippe wird durch plastische Chirurgie wiederhergestellt. Bei Bedarf wird auch an den Lymphknoten am Hals eingegriffen.
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