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Çakırtepe Hastanesi
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Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über niedrigen Blutdruck

Ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) ist ein Zustand, bei dem der Blutdruck in den Arterien deutlich unter die Normalwerte (meist unter 90/60 mmHg) fällt. Dies führt zu einer verminderten Durchblutung der Organe, insbesondere des Gehirns, und birgt die Gefahr von Schwindel und Ohnmacht. In unseren Abteilungen für Kardiologie und Innere Medizin wird die zugrunde liegende Ursache (Flüssigkeitsmangel, Herzerkrankungen, Schilddrüse) ermittelt und medikamentös eingestellt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist niedriger Blutdruck (Hypotonie)?

Es ist ein Zustand, bei dem der Druck, den das Blut auf die Gefäßwände ausübt, unter die normalen Grenzen (120/80 mmHg) fällt, in der Regel auf Werte unter 90/60 mmHg.

Ist er immer ein Zeichen für eine Krankheit?

Nein. Vor allem bei Leistungssportlern oder Menschen, die regelmäßig trainieren, kann der Blutdruck dauerhaft niedrig sein, was ein Zeichen für ein gesundes Herz ist. Ein niedriger Blutdruck wird nur dann als Krankheit angesehen, wenn er 'Beschwerden verursacht'.

Was ist eine orthostatische Hypotonie?

Es handelt sich um einen situativ bedingten Blutdruckabfall, der beim plötzlichen Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen zu Schwarzwerden vor den Augen führt. Dies geschieht, weil das Blut aufgrund der Schwerkraft in den Beinen versackt und das Gehirn verzögert erreicht.

Was sind die Ursachen?

Unzureichende Flüssigkeitsaufnahme (Dehydrierung), extremer Blutverlust, Herzinsuffizienz, Schilddrüsenerkrankungen, schwere Infektionen (Sepsis), Schwangerschaft oder die Einnahme hochdosierter Blutdruckmedikamente können die Ursache sein.

Was sind die Symptome?

Infolge der verminderten Durchblutung des Gehirns kommt es zu Schwindel, verschwommenem Sehen oder Schwarzwerden vor den Augen, extremer Erschöpfung, Gleichgewichtsverlust, kaltem Schweiß und einem Ohnmachtsgefühl (Synkope).

Wie wird er behandelt?

Zunächst wird die verlorene Flüssigkeit intravenös (über eine Infusion) oder oral (durch reichliches Trinken) wieder zugeführt. Plötzliches Aufstehen sollte vermieden werden. Liegt eine zugrunde liegende Herz- oder Hormonerkrankung vor, wird diese mit Medikamenten oder Herzschrittmachern behandelt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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