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Çakırtepe Hastanesi
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Endometriose (Schokoladenzyste)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Endometriose

Endometriose ist ein Zustand, bei dem sich Endometriumgewebe, das normalerweise die Gebärmutterhöhle auskleidet, außerhalb der Gebärmutter (z. B. an den Eierstöcken, Eileitern oder am Darm) ansiedelt und dort wächst. Dieses Gewebe, das bei jeder Menstruation blutet, kann zu starken Unterleibsschmerzen und Unfruchtbarkeit führen. In unserer Gynäkologie-Poliklinik wird sie durch Hormontherapien und laparoskopische Operationsmethoden behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Endometriose?

Es ist ein Zustand, bei dem Zellen, die sich normalerweise nur innerhalb der Gebärmutter befinden sollten und jeden Monat mit der Menstruationsblutung abgestoßen werden, sich an Organen außerhalb der Gebärmutter (Bauchhöhle, Eierstöcke) ansiedeln und dort ebenfalls Blutungen und Verwachsungen verursachen.

Warum wird sie Schokoladenzyste genannt?

Wenn dieses Gewebe, das sich außerhalb der Gebärmutter angesiedelt hat, an den Eierstöcken blutet, kann das Blut nicht abfließen und bildet eine Zyste. Da die Farbe und Konsistenz des alten, gestauten Blutes im Inneren an geschmolzene Schokolade erinnert, wird sie in der Medizin als 'Endometrioma' und im Volksmund als 'Schokoladenzyste' bezeichnet.

Was sind die Symptome?

Starke Unterleibsschmerzen während der Menstruation, die nicht auf Schmerzmittel ansprechen, tiefe Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie), chronische Erschöpfung sowie Schwierigkeiten und Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen.

Führt sie zu Unfruchtbarkeit (Infertilität)?

Ja. Diese entzündlichen Blutungen außerhalb der Gebärmutter können mit der Zeit zu Verstopfungen in den Eileitern, zur Verringerung der Eizellenreserve und zu Verwachsungen (Adhäsionen) zwischen den Organen führen, was eine natürliche Schwangerschaft erschweren kann.

Wie wird sie diagnostiziert?

Während der Ultraschalluntersuchung durch den Gynäkologen werden die Zysten an den Eierstöcken entdeckt. Der Goldstandard zur endgültigen Diagnosestellung und zur Beurteilung der Ausbreitung der Krankheit in der Bauchhöhle ist die Laparoskopie (Bauchspiegelung, minimal-invasive Operation mit Kamera).

Wie wird sie behandelt?

Um die Schmerzen zu kontrollieren und das Zystenwachstum zu stoppen, werden Antibabypillen oder hormonunterdrückende Mittel eingesetzt. Wenn die Beschwerden stark sind oder eine Schwangerschaft geplant ist, wird die chirurgische (laparoskopische) Entfernung der Zysten bevorzugt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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