Allgemeine Informationen über Brustkrebs beim Mann
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Ja. Auch die Brüste von Männern verfügen über Milchgänge und Drüsengewebe (wenn auch weniger als bei Frauen). Etwa 1 % aller Brustkrebsfälle treten bei Männern auf.
Ein tastbarer, schmerzloser und harter Knoten auf oder um die Brustwarze, eine nach innen gewölbte Brustwarze, Hautfalten/-verdickungen (Apfelsinenhaut), Rötungen und selten blutiger Ausfluss aus der Brustwarze.
Fortgeschrittenes Alter (meist über 60 Jahre), Fettleibigkeit, Krankheiten, die den Östrogenspiegel erhöhen (wie Leberzirrhose), und insbesondere die familiäre Vererbung von BRCA2-Genmutationen erhöhen das Krebsrisiko bei Männern deutlich.
Gynäkomastie ist eine gutartige Vergrößerung des Brustgewebes bei Männern und führt nicht direkt zu Krebs. Allerdings muss jede Form von Gewebevergrößerung oder Knotenbildung vom Arzt untersucht werden, um sie von anderen Erkrankungen abzugrenzen.
Wie bei Frauen wird auch bei männlichen Patienten nach einer körperlichen Untersuchung eine Ultraschalluntersuchung oder Mammographie durchgeführt. Die endgültige Diagnose wird durch eine Feinnadelbiopsie des Knotens gestellt.
Die chirurgische Entfernung der vom Krebs betroffenen Brust sowie der Lymphknoten in der Achselhöhle auf derselben Seite (Mastektomie) ist die primäre Behandlung. Abhängig vom Stadium und der Hormonempfindlichkeit des Tumors werden Chemotherapie, Strahlentherapie oder hormonunterdrückende Medikamente (Tamoxifen) eingesetzt.
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