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Çakırtepe Hastanesi
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Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über vorzeitigen Samenerguss

Der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox) ist der Reflex des Mannes, während des Geschlechtsverkehrs gegen seinen eigenen Willen und innerhalb sehr kurzer Zeit zu ejakulieren, bevor er oder sein Partner befriedigt sind. Er ist häufig auf psychologische Faktoren wie Leistungsangst oder neurobiologische Empfindlichkeiten zurückzuführen. In unserer Urologie-Klinik werden mit lokalanästhetischen Cremes, oralen Medikamenten und Verhaltenstherapien erfolgreiche Ergebnisse erzielt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist vorzeitiger Samenerguss?

Es ist der Kontrollverlust über die Ejakulation während des Geschlechtsverkehrs, bei dem der Mann kurz vor oder kurz nach dem vaginalen Eindringen (meist in weniger als 2 Minuten) zum Samenerguss kommt.

Was ist der Unterschied zwischen primär und sekundär (erworben)?

Ein Zustand, der seit der ersten sexuellen Erfahrung lebenslang besteht, wird als primär bezeichnet; ein Zustand, der sich erst später nach einer Phase normaler Funktion entwickelt und meist stressbedingt ist, wird als sekundärer (erworbener) vorzeitiger Samenerguss bezeichnet.

Was sind die Ursachen?

In jungen Jahren angeeignete, hastige Masturbationsgewohnheiten, Leistungsangst (Versagensangst), Prostataerkrankungen, Empfindlichkeit der Serotoninrezeptoren und Beziehungsprobleme sind die Hauptursachen.

Ist es ein psychisches Problem?

Es beruht zu einem großen Teil auf psychologischen Ursachen (Stress, Angst). Es gibt jedoch auch rein physiologische Gründe, wie eine extreme nervliche Überempfindlichkeit der Eichel und eine genetisch bedingte hormonelle Veranlagung.

Wie wird er diagnostiziert?

Blutuntersuchungen sind nicht erforderlich. Die ausführliche Aufnahme der sexuellen Anamnese (Vorgeschichte) durch den Urologen und die Beurteilung der Ejakulationszeit sowie der Kontrollfähigkeit der Person reichen für die Diagnose aus.

Wie wird er behandelt?

Sehr erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten sind verzögernde (lokalanästhetische) Cremes, die die Empfindlichkeit der Eichel mindern, Antidepressiva (SSRI) in Tablettenform, die den Ejakulationsreflex unterdrücken, sowie Sexualtherapie (Start-Stopp-Technik), die hilft, das Gefühl der Ejakulation zu kontrollieren.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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