Allgemeine Informationen über Gastritis
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist ein entzündlicher Zustand, der entsteht, wenn die Magensäure die Schutzmembran durchdringt und die eigene Magenwand verätzt. Es ist kein tiefer Krater/Loch wie ein Geschwür (Ulkus), sondern vielmehr eine oberflächliche Schädigung, vergleichbar mit einem Sonnenbrand der Haut, der sie rot werden lässt.
Der größte Übeltäter ist das Bakterium Helicobacter pylori, das sich im Magen ansiedelt. Darüber hinaus zerstören die unkontrollierte Einnahme von Schmerzmitteln/Rheumamitteln (NSAR) auf nüchternen Magen, übermäßiger Alkoholkonsum, falsche Ernährung, Rauchen und starker Stress die Magenschleimhaut direkt.
Ein brennendes, nagendes oder drückendes Gefühl im Oberbauch (Magengegend), extreme Blähungen nach dem Essen, frühes Sättigungsgefühl, das ständige Bedürfnis aufzustoßen, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
Zur genauen Diagnose bei einem Patienten mit Magenbeschwerden wird eine Endoskopie (Gastroskopie / Magenspiegelung) durchgeführt, bei der ein dünner Schlauch mit einer Kamera an der Spitze in den Magen eingeführt wird. Die Rötungen im Magen werden sichtbar gemacht, und es wird eine winzige Biopsie (Gewebeprobe) entnommen, um die H.pylori-Mikroben nachzuweisen.
Wird die Mikrobe (H. pylori) nachgewiesen, wird eine starke zweiwöchige Antibiotika-Kur verordnet. Um der Magenschleimhaut zu ermöglichen, sich selbst zu heilen, werden Magenschutz-Tabletten (Protonenpumpenhemmer) und -Säfte eingesetzt, die die Magensäure reduzieren. Während der Behandlungsdauer ist es zwingend erforderlich, eine Magendiät einzuhalten, bei der auf scharfe Speisen, Gewürze, Kaffee, säurehaltige Getränke und frittierte Lebensmittel verzichtet wird.
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