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Çakırtepe Hastanesi
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Genitalherpes (Herpes genitalis)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Genitalherpes

Genitalherpes (Herpes-simplex-Virus Typ 2) ist eine sexuell übertragbare, chronische Virusinfektion, die mit schmerzhaften, flüssigkeitsgefüllten kleinen Bläschen und offenen Wunden im Genitalbereich einhergeht. Das Virus nistet sich in den Nervenwurzeln ein und verbleibt ein Leben lang im Körper. In unseren Abteilungen für Gynäkologie und Urologie wird die Krankheit durch antivirale Medikamente, die die Schwere der Schübe lindern, effektiv behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Genitalherpes?

Ähnlich wie bei Fieberbläschen an der Lippe handelt es sich um eine durch das Herpes-simplex-Virus (meist HSV-2) verursachte Infektion an den Geschlechtsorganen, die mit juckenden und schmerzhaften Bläschen einhergeht.

Was ist der Unterschied zu Genitalwarzen (HPV)?

Das HPV, das Warzen verursacht, bildet schmerzlose, dauerhafte Erhebungen, die wie kleine Hautanhängsel (Stielwarzen) aussehen. Herpes beginnt hingegen als brennende, wassergefüllte Bläschen auf rotem Grund, die nach einigen Tagen aufplatzen, zu offenen Wunden werden und innerhalb von 1-2 Wochen von selbst abheilen.

Was sind die Symptome?

Bei der Erstinfektion kann es zu Fieber, Abgeschlagenheit und einer Schwellung der Lymphknoten in der Leiste kommen. Anschließend entstehen im Genitalbereich ein brennendes, stechendes Gefühl sowie schmerzhafte, blasige Wunden, die beim Wasserlassen stark schmerzen.

Wird das Virus jemals vollständig aus dem Körper ausgeschieden?

Nein. Nach Abheilung der Wunden zieht sich das Virus in die Nervenwurzeln am Steißbein zurück und verharrt dort ('schläft'). Wenn das Immunsystem geschwächt ist, bei Stress oder während der Menstruation, bricht der Herpes an derselben Stelle erneut aus.

Wie wird er übertragen?

Er wird durch sexuellen Kontakt (vaginal, anal, oral) mit einem infizierten Partner übertragen. Während einer aktiven Phase (wenn Bläschen vorhanden sind) ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch; jedoch kann eine Übertragung auch stattfinden, wenn keine Wunden sichtbar sind, da Viren ausgeschieden werden können.

Wie wird behandelt?

Es gibt keine endgültige Heilung für Herpes. Die vom Arzt während der Schübe verschriebenen antiviralen Tabletten (Aciclovir, Valaciclovir usw.) und Cremes sorgen dafür, dass die Wunde wesentlich schneller heilt, und senken das Risiko, die Krankheit auf den Partner zu übertragen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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