Allgemeine Informationen über Augenmigräne
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Im Gegensatz zur klassischen Migräne treten hierbei kaum Kopfschmerzen auf. Es ist ein vaskulärer (die Blutgefäße betreffender) Zustand, bei dem es im Gesichtsfeld beider Augen zu vorübergehenden Sehanomalien (Sehausfällen oder Lichtspielen) kommt.
Die Person bemerkt in der Regel einen kleinen blinden Fleck (Skotom) in der Mitte ihres Gesichtsfeldes. Dieser Fleck wird langsam größer, und darum herum bilden sich flimmernde, leuchtende und wandernde Zickzack-Linien (Aura).
Nein. Egal wie beängstigend die Anfälle auch sein mögen, sie klingen in der Regel innerhalb von 20 bis 30 Minuten von selbst ab und das Sehvermögen kehrt zu 100 % in seinen alten, gesunden Zustand zurück. Es bleiben keine dauerhaften Schäden.
Extremer Stress, Schlafmangel, Überanstrengung der Augen durch stundenlanges Schauen auf Computer oder Handy, übermäßig viel Koffein, bestimmte Lebensmittel wie Schokolade oder Käse sowie helles/flimmerndes Licht können einen Anfall auslösen.
Es wird eine detaillierte Augenuntersuchung durchgeführt, um zu prüfen, ob ein physischer Riss oder Schaden im Sehzentrum oder auf der Netzhaut vorliegt. Ist das Auge gesund und treten die Beschwerden nur anfallsartig auf, wird die Diagnose neurologisch gestellt.
Es reicht meist aus, sich während des Anfalls in einem dunklen und ruhigen Raum auszuruhen. Bei Patienten mit häufigen Anfällen kann der Neurologe eine Migräneprophylaxe (vorbeugende Medikamente) verschreiben, um Gefäßkrämpfen vorzubeugen.
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