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Çakırtepe Hastanesi
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Augenmigräne (Ophthalmische Migräne)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Augenmigräne

Die Augenmigräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch vorübergehende Krämpfe (Spasmen) der Blutgefäße im Gehirn entsteht und sich – ohne Kopfschmerzen – ausschließlich durch Zickzack-Linien, blinde Flecken oder Lichtblitze im Gesichtsfeld äußert. Die Anfälle klingen in der Regel innerhalb von 20-30 Minuten von selbst ab. In unseren Abteilungen für Neurologie und Augenheilkunde werden die Auslöser ermittelt und eine medikamentöse Prophylaxe geplant.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Augenmigräne?

Im Gegensatz zur klassischen Migräne treten hierbei kaum Kopfschmerzen auf. Es ist ein vaskulärer (die Blutgefäße betreffender) Zustand, bei dem es im Gesichtsfeld beider Augen zu vorübergehenden Sehanomalien (Sehausfällen oder Lichtspielen) kommt.

Wie äußert sich der Sehverlust?

Die Person bemerkt in der Regel einen kleinen blinden Fleck (Skotom) in der Mitte ihres Gesichtsfeldes. Dieser Fleck wird langsam größer, und darum herum bilden sich flimmernde, leuchtende und wandernde Zickzack-Linien (Aura).

Führt sie zur Erblindung?

Nein. Egal wie beängstigend die Anfälle auch sein mögen, sie klingen in der Regel innerhalb von 20 bis 30 Minuten von selbst ab und das Sehvermögen kehrt zu 100 % in seinen alten, gesunden Zustand zurück. Es bleiben keine dauerhaften Schäden.

Was sind die Auslöser (Trigger)?

Extremer Stress, Schlafmangel, Überanstrengung der Augen durch stundenlanges Schauen auf Computer oder Handy, übermäßig viel Koffein, bestimmte Lebensmittel wie Schokolade oder Käse sowie helles/flimmerndes Licht können einen Anfall auslösen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Es wird eine detaillierte Augenuntersuchung durchgeführt, um zu prüfen, ob ein physischer Riss oder Schaden im Sehzentrum oder auf der Netzhaut vorliegt. Ist das Auge gesund und treten die Beschwerden nur anfallsartig auf, wird die Diagnose neurologisch gestellt.

Wie wird sie behandelt?

Es reicht meist aus, sich während des Anfalls in einem dunklen und ruhigen Raum auszuruhen. Bei Patienten mit häufigen Anfällen kann der Neurologe eine Migräneprophylaxe (vorbeugende Medikamente) verschreiben, um Gefäßkrämpfen vorzubeugen.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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