Allgemeine Informationen über das H3N2-Virus
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist ein spezifischer Virus-Subtyp, der ursprünglich von Schweinen stammte, sich mittlerweile an die menschliche Population angepasst hat und in den Wintermonaten weit verbreitete Grippewellen (Influenza A) auslöst.
Ja. Epidemie-Statistiken aus vergangenen Jahren zeigen, dass in Grippesaisons, in denen das H3N2-Virus vorherrscht, die Krankenhauseinweisungsraten, das Risiko einer Lungenentzündung und die Sterblichkeitsrate (Mortalität) deutlich höher sind als bei H1N1- oder Influenza-B-Viren.
Wie bei allen Atemwegsviren verbreitet es sich schnell durch das Einatmen von Aerosol-Tröpfchen, die infizierte Personen beim Husten und Niesen in die Luft abgeben (Tröpfcheninfektion).
Es beginnt nicht schleichend, sondern ganz plötzlich. Hohes Fieber (bis zu 39 Grad), Schüttelfrost, heftige Muskel-/Gelenkschmerzen, die ans Bett fesseln, Halsschmerzen, trockener Husten und Kopfschmerzen.
Während der Grippesaison wird die endgültige Diagnose noch am selben Tag in der Ambulanz mit 'Influenza-A/B-Schnelltests' oder PCR-Tests, die die genetische Struktur nachweisen, anhand eines Nasenabstrichs gestellt.
Antibiotika sind völlig wirkungslos. Antivirale Medikamente, die mit ärztlicher Zustimmung innerhalb der ersten 48 Stunden nach Auftreten der Symptome eingenommen werden, verkürzen die Krankheitsdauer und lindern die Schwere. H3N2-Stämme sind in den jährlich aktualisierten saisonalen Grippeimpfstoffen immer enthalten und verleihen somit Immunität.
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