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Çakırtepe Hastanesi
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Hydrozephalus (Wasserkopf)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Hydrozephalus

Hydrozephalus ist die Ansammlung von kontinuierlich im Gehirn (in den Ventrikeln) produziertem Nervenwasser (Liquor), das aufgrund von Resorptionsstörungen oder Blockaden nicht abfließen kann und sich im Schädel staut. Bei Babys führt dies zu einem abnormen Kopfwachstum, bei Erwachsenen zu Demenz und Gangstörungen. In unserer Neurochirurgie-Klinik wird der Hirndruck durch Shunt-Systeme oder endoskopische Ventrikulostomie-Verfahren sicher wieder normalisiert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Hydrozephalus?

Umgangssprachlich als 'Wasserkopf' bekannt, ist es der Zustand, bei dem die klare Flüssigkeit, die das Gehirn nährt und schützt, in den Kanälen blockiert wird, sich ansammelt und das Hirngewebe nach außen (gegen den Schädelknochen) drückt.

Was sind die Symptome bei Babys?

Da die Schädelknochen bei Babys noch nicht zusammengewachsen sind, vergrößert der Flüssigkeitsdruck im Inneren den Kopf. Ein schnelles und abnormales Wachstum des Kopfumfangs, hervortretende Venen auf der Kopfhaut und eine Blickwendung der Pupillen nach unten (Sonnenuntergangsphänomen) sind typische Anzeichen.

Was sind die Ursachen bei Erwachsenen?

Bei Erwachsenen kann der Schädel nicht wachsen; daher zerquetscht die gestaute Flüssigkeit das Hirngewebe. Überstandene Hirnblutungen, Meningitis (Hirnhautentzündung), Tumore oder altersbedingte Störungen der Flüssigkeitsaufnahme (Normaldruckhydrozephalus) gehören zu den Ursachen.

Was ist der Normaldruckhydrozephalus?

Dies ist eine heimtückische Form, die insbesondere bei Personen über 60 Jahren auftritt, bei der der Druck nicht stark ansteigt, das Gehirn sich aber mit Wasser füllt. Der Patient könnte fälschlicherweise für einen Alzheimer-Kranken gehalten werden; Symptome sind Vergesslichkeit, Harninkontinenz und ein Gang, bei dem die Füße nicht vom Boden gehoben werden können (magnetischer Gang).

Wie wird er diagnostiziert?

Bei Babys wird er durch routinemäßige Messungen des Kopfumfangs und durch Ultraschall über die offene Fontanelle festgestellt. Bei Kindern und Erwachsenen wird die Diagnose gestellt, indem auf einer Computertomographie (CT) oder MRT des Gehirns erweiterte Flüssigkeitskammern (Ventrikel) sichtbar gemacht werden.

Wie wird er behandelt?

Es gibt keine medikamentöse Behandlung, die einzige Lösung ist chirurgisch. Es wird ein dünner Silikonschlauch (Shunt - VP-Shunt) implantiert, der das überschüssige Wasser aus dem Gehirn in die Bauchhöhle ableitet. Bei geeigneten Patienten wird auf einen Shunt verzichtet; stattdessen wird endoskopisch mit einer Kamera ein neues Loch gebohrt, um den Abfluss des Wassers zu gewährleisten (Endoskopische Drittventrikulostomie).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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