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Çakırtepe Hastanesi
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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über CED

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) ist der Sammelbegriff für Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem das Verdauungssystem als Feind wahrnimmt und chronische Entzündungen sowie nicht heilende Geschwüre verursacht. Die beiden bekanntesten Formen sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Sie gehen mit blutigem Durchfall und Bauchkrämpfen einher. In unserer Gastroenterologie-Klinik wird die Diagnose mittels Koloskopie gestellt, und die Krankheit wird mit Immunsuppressiva und biologischen (zielgerichteten) Medikamenten kontrolliert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED)?

Es ist die dauerhafte Rötung, Schwellung und Geschwürbildung (Ulcera) der Zellen, die die Innenfläche des Verdauungssystems (vom Mund bis zum After) auskleiden, verursacht durch eine überaktive Reaktion des Immunsystems.

Was ist der Unterschied zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa?

Colitis ulcerosa ist eine kontinuierliche Entzündung, die ausschließlich den Dickdarm und seine oberflächliche Schleimhaut betrifft. Morbus Crohn hingegen ist eine lückenhafte (fleckförmige) Entzündung, die jeden Teil des Verdauungstrakts vom Mund bis zum After befallen und alle Schichten der Darmwand durchdringen kann.

Was sind die Symptome?

In Schüben (Exazerbationen) auftretende heftige krampfartige Bauchschmerzen, ein blutiger und schleimiger Durchfall, der sich mehrmals täglich wiederholt, Fieberattacken, Blutarmut (Anämie) und starker ungewollter Gewichtsverlust.

Sind auch Organe außerhalb des Darms betroffen?

Ja. Da die Krankheit in die Blutbahn übergeht, verursacht sie auch Schäden außerhalb des Darms. Es kann zu wiederkehrender Rötung der Augen (Uveitis), Gelenkschwellungen (Arthritis), riesigen Wunden auf der Haut (Erythema nodosum) und Entzündungen der Gallenwege kommen.

Wie wird sie diagnostiziert?

Es wird auf verstecktes Blut im Stuhl und auf die Calprotectin-Werte, die eine Darmentzündung anzeigen, untersucht. Die endgültige Unterscheidung und Diagnose erfolgt durch die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Darm während einer Koloskopie (Darmspiegelung), die unter Narkose durchgeführt wird.

Wie wird sie behandelt?

Das Ziel ist es, die Heilung des Darms zu fördern. Kortison, Mesalazin-Zäpfchen und immunsuppressive (das Immunsystem unterdrückende) Medikamente werden eingesetzt. Bei schweren, nicht ansprechenden Fällen werden TNF-Hemmer (Biologika) verabreicht. Ist der Darmschaden irreversibel, wird der erkrankte Darmabschnitt operativ vollständig entfernt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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