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Çakırtepe Hastanesi
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Hodenhochstand

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zum Hodenhochstand

Ein Hodenhochstand (Kryptorchismus) liegt bei männlichen Säuglingen vor, wenn einer oder beide Hoden während der Entwicklung im Mutterleib nicht in den Hodensack (Skrotum) wandern und im Bauchraum oder Leistenkanal verbleiben. Er birgt das Risiko von Unfruchtbarkeit und Hodenkrebs. In unserer Abteilung für Urologie werden mögliche Komplikationen durch eine rechtzeitige Orchidopexie (operative Hodenverlagerung) verhindert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist ein Hodenhochstand?

Es ist ein Zustand, bei dem die Hoden männlicher Säuglinge nach Abschluss ihrer Entwicklung nicht vollständig in den Hodensack absteigen und im Leistenkanal oder in der Bauchhöhle verbleiben.

Warum entsteht er?

Bei Frühgeborenen kommt er sehr häufig vor, da der Abstiegsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Darüber hinaus können auch hormonelle Mängel und anatomische Hindernisse den Hodenabstieg aufhalten.

Führt er zu Unfruchtbarkeit (Infertilität)?

Damit die Hoden Spermien produzieren können, müssen sie sich im Hodensack befinden, der kühler ist als die Körpertemperatur. Ein im Bauchraum verbliebener Hoden verliert aufgrund der hohen Temperatur dauerhaft seine Fähigkeit zur Spermienproduktion.

Besteht ein Krebsrisiko?

Ja. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus nicht herabgestiegenen Hoden im späteren Alter Hodenkrebs entwickelt, ist wesentlich höher als normal. Daher sind ein frühzeitiges Eingreifen und eine anschließende regelmäßige Nachsorge von entscheidender Bedeutung.

Wie wird er diagnostiziert?

Der leere Hodensack wird bei der körperlichen Untersuchung durch den Neonatologen oder Kinderchirurgen festgestellt. Um im Bauchraum verbliebene Hoden zu lokalisieren, wird Ultraschall oder MRT eingesetzt.

Wann und wie wird er behandelt?

Bis zum 6. Lebensmonat wird die Möglichkeit eines spontanen Abstiegs abgewartet. Ist er bis dahin nicht herabgestiegen, wird der Hoden spätestens im 1. Lebensjahr durch einen chirurgischen Eingriff (Orchidopexie) aus seiner Lage gelöst, in den Hodensack verlagert und dort fixiert.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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