Allgemeine Informationen zu gutartigen Knochentumoren
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um abnormales Knochenwachstum, das von den körpereigenen Knochenzellen ausgeht, langsam wächst, umliegendes Gewebe nicht befällt und nicht lebensbedrohlich ist.
In der überwiegenden Mehrheit der Fälle bleiben sie gutartig und entwickeln sich nicht zu Krebs. Da jedoch bei einigen seltenen Arten (insbesondere wie bei multiplen Osteochondromen) ein einprozentiges Risiko einer Entartung besteht, ist eine regelmäßige ärztliche Nachsorge zwingend erforderlich.
Oft verursachen sie keine Symptome und werden zufällig auf Röntgenbildern entdeckt, die aus einem anderen Grund aufgenommen wurden. Einige äußern sich durch eine von außen tastbare harte Schwellung, einen leichten Schmerz oder plötzliche Brüche (pathologische Frakturen) im geschwächten Knochen.
Besonders im Kindes- und Jugendalter können gutartige Knochenzysten mit 'Wachstumsschmerzen' verwechselt und vernachlässigt werden. Wenn ein Kind nachts zunehmende Beinschmerzen hat, muss zwingend eine orthopädische Bildgebung durchgeführt werden.
Auf Röntgenbildern weisen die glatten Ränder der Raumforderung auf die Diagnose hin. Ein MRT wird angefordert, um die Ausdehnung der Läsion im Knochen oder im umliegenden Weichgewebe zu sehen, und bei Bedarf wird eine Biopsie durchgeführt, um die Gutartigkeit nachzuweisen.
Kleine Tumoren, die keine Beschwerden verursachen, werden nur durch regelmäßige MRTs überwacht. Wenn der Tumor den Knochen bruchanfällig macht oder die Gelenkbeweglichkeit einschränkt, wird er operativ ausgeschabt (Kürettage) und der Hohlraum mit Knochentransplantat (Knochenersatzmaterial) aufgefüllt.
Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.



