Allgemeine Informationen über Knochenkrebs
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Im Gegensatz zu Krebserkrankungen, die von anderen Organen in den Knochen streuen, handelt es sich um einen primären bösartigen Tumor, der direkt von den Zellen innerhalb des Knochens (Osteoblasten) ausgeht, den Knochen von innen auflöst und schwächt und eine nach außen wachsende Masse bildet.
Das Osteosarkom entsteht als Folge eines zellulären Fehlers während der Phasen, in denen die Knochen am schnellsten wachsen (der schnelle Wachstumsschub in der Pubertät). Daher besteht die überwiegende Mehrheit der Patienten aus Jugendlichen zwischen 10 und 25 Jahren.
Gewöhnliche Wachstumsschmerzen bei Jugendlichen treten meist in beiden Beinen auf und vergehen durch Massagen. Knochenkrebsschmerzen treten jedoch an einer einzigen Stelle auf (z. B. knapp über dem rechten Knie), sind so stark, dass sie den Patienten nachts aus dem Schlaf wecken, lassen sich nicht mit Schmerzmitteln lindern, und es gibt dort eine harte, von außen sichtbare/tastbare Schwellung.
Mehr als 80 % der Osteosarkome treten im Kniebereich (unteres Ende des Oberschenkelknochens oder oberes Ende des Schienbeins) und im Schulterbereich (oberes Ende des Armknochens) auf.
Der erste Verdacht beginnt damit, dass der Knochen auf einem einfachen Röntgenbild aufgelöst und wie von Motten zerfressen aussieht. Um die Größe des Tumors und seinen Abstand zu den Blutgefäßen zu sehen, wird ein MRT mit Kontrastmittel durchgeführt. Die endgültige Diagnose wird durch eine „Stanzbiopsie“ aus dem Knochen gestellt.
Früher wurde bei Knochenkrebs die gesamte Gliedmaße amputiert. Dank der modernen orthopädischen Onkologie kann heute bei mehr als 90 % der Patienten der Arm/das Bein ERHALTEN bleiben. Zunächst wird der Tumor durch Chemotherapie abgetötet und verkleinert. Bei der Operation wird dann nur der krebsbefallene Knochen herausgeschnitten und durch maßgefertigte Titanprothesen (künstliche Knochen/Gelenke) ersetzt, sodass der Patient gehend entlassen werden kann.
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