Allgemeine Informationen über Cholesterin
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist eine lebensnotwendige fettähnliche Substanz, die in der Leber produziert und über die Nahrung aufgenommen wird, um die Zellmembranen aller Körperzellen aufzubauen, Hormone (Testosteron/Östrogen) zu produzieren und Gallensäuren zu synthetisieren.
LDL (Schlechtes Cholesterin): Transportiert Cholesterin zu den Gefäßen; wenn es im Überfluss vorhanden ist, lagert es sich an der Gefäßwand ab und verursacht Verstopfungen (Plaque).
HDL (Gutes Cholesterin): Fegt das in den Gefäßen angesammelte schlechte Cholesterin weg und transportiert es zurück zur Leber, um es abzubauen, und schützt so die Gefäße.
Der größte Faktor ist die familiäre (genetische) Veranlagung. Darüber hinaus erhöhen eine Ernährung mit vielen festen Fetten (Margarine, Butter) und frittierten Speisen, ein sitzender Lebensstil, Fettleibigkeit und Rauchen den LDL-Spiegel in gefährliche Höhen.
Ein hoher Cholesterinspiegel ist ein völlig lautloser und heimtückischer Zustand; er verursacht keinerlei körperliche Symptome wie Schmerzen, Schwindel oder Taubheitsgefühle. Wenn er jedoch ein Gefäß verstopft, tritt er plötzlich als Herzinfarkt oder Schlaganfall in Erscheinung.
Durch den sogenannten 'Lipidprofil'-Test, der an einer morgens nach 10-12 Stunden Nüchternheit entnommenen Blutprobe durchgeführt wird, werden die Werte für Gesamtcholesterin, LDL, HDL und Triglyceride in Milligramm genau gemessen.
Nein. Zunächst wird mit einer Diät (Mittelmeerdiät), bei der tierische Fette reduziert und stattdessen Olivenöl und Omega-3 (Fisch) bevorzugt werden, sowie regelmäßigem Gehen (Sport) begonnen. Bleibt der Wert trotz Diät und Sport oder aufgrund genetischer Ursachen weiterhin hoch (oder besteht das Risiko eines Herzinfarkts), verordnet der Arzt lebenslang Medikamente aus der Gruppe der Statine, die die Cholesterinproduktion stoppen.
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