Allgemeine Informationen zum Lymphom
Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist der Zustand, in dem weiße Blutkörperchen, sogenannte 'Lymphozyten', die im Netzwerk des Immunsystems (lymphatisches System) zirkulieren und unseren Körper vor Mikroben schützen, fehlerhaft codiert werden, krebsartig entarten und sich als Massen in den Lymphknoten ansammeln.
Wenn infolge einer Biopsie unter dem Mikroskop Riesenzellen namens 'Reed-Sternberg' sichtbar werden, spricht man von einem Hodgkin-Lymphom (kommt häufig bei jungen Menschen vor). Fehlen diese Zellen, wird die Krankheit als Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) bezeichnet (häufiger im fortgeschrittenen Alter und hat Dutzende verschiedener Unterarten).
Das typischste erste Symptom eines Lymphoms sind SCHMERZLOSE, gummiartige Lymphknotenschwellungen, die an Hals, Achselhöhle oder Leiste auftreten und durch Antibiotika nicht zurückgehen.
Die sehr spezifischen 'B-Symptome', die die Krankheit begleiten, sind: Unerklärliches Fieber, rascher Gewichtsverlust und insbesondere nachts so starker Nachtschweiß, dass durchnässte Kleidung gewechselt werden muss.
Die endgültige Diagnose wird gestellt, indem dieser geschwollene Lymphknoten als GANZES vollständig chirurgisch entfernt und in die Pathologie geschickt wird (Exzisionsbiopsie). Um zu sehen, wohin sich die Krankheit im Körper ausgebreitet hat, wird ein Ganzkörper-PET-CT (Krebs-Screening-Tomographie) durchgeführt.
Das Lymphom gehört zu den Krebsarten, bei deren Behandlung die moderne Medizin am erfolgreichsten ist. Viele seiner Unterarten werden mit einer vollständigen Heilung (Kuration) komplett eliminiert. Die wichtigsten Behandlungsprotokolle bestehen aus Chemotherapie und intelligenten Medikamenten (Immuntherapie). In resistenten Fällen wird eine Stammzelltransplantation (Knochenmarktransplantation) angewendet.
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