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Lyme-Borreliose

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Lyme-Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird und im Allgemeinen durch den Biss infizierter Zecken der Gattung Ixodes (Schildzecken) auf den Menschen übertragen wird. Wird sie frühzeitig diagnostiziert, kann sie erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden; bleibt sie jedoch unbehandelt, kann sie sich zu einer systemischen Erkrankung entwickeln, die Gelenke, Herz und Nervensystem betrifft und zu schweren neurologischen und rheumatologischen Problemen führen kann.

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie auf den folgenden Reitern.

Was ist die Lyme-Borreliose?

Die Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, die entsteht, wenn das spirochätenartige Bakterium Borrelia burgdorferi in den Körper gelangt und möglicherweise mehrere Systeme (Haut, Nervensystem, Herz und Gelenke) betrifft. Da ihre Symptome mit vielen verschiedenen rheumatologischen und neurologischen Erkrankungen verwechselt werden können, wird sie in der medizinischen Welt manchmal auch als der "Große Imitator" bezeichnet.

Was sind die Ursachen und wie wird sie übertragen?

Die Hauptursache der Krankheit ist das Bakterium Borrelia. Die Krankheit wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen; sie wird übertragen, wenn eine infizierte Zecke einen Menschen beißt und das Bakterium während des Blutsaugens in den Körper überträgt. Damit das Bakterium auf den Menschen übergeht, muss die Zecke in der Regel 36 bis 48 Stunden an der Haut festgesaugt bleiben.

Was sind die Symptome im Frühstadium?

Das charakteristischste Frühsymptom ist ein Hautausschlag in Form von ineinandergreifenden roten Ringen, der als "Bullauge" (Erythema migrans oder Wanderröte) bezeichnet wird und 3 bis 30 Tage nach dem Zeckenbiss auftritt. Dieser Ausschlag kann von Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, starken Muskel- und Gelenkschmerzen sowie geschwollenen Lymphknoten begleitet sein.

Wie verläuft die Krankheit in fortgeschrittenen Stadien?

Wird sie nicht frühzeitig diagnostiziert und behandelt, kann sich die Infektion über Monate oder Jahre auf andere Körperteile ausbreiten. In diesem Spätstadium können starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Gesichtslähmungen, Herzklopfen und Herzrhythmusstörungen (Lyme-Karditis), starke Gelenkschmerzen und Schwellungen (insbesondere in den Knien) sowie verschiedene neurologische Probleme (Gedächtnisprobleme, Nervenschmerzen) beobachtet werden.

Wie wird sie diagnostiziert?

Die Diagnose wird in der Regel von Fachärzten aufgrund der Beschwerden des Patienten, einer Anamnese von Zeckenexposition in der Natur und dem Vorhandensein des typischen "Bullaugen"-Ausschlags gestellt. Um klinische Befunde zu stützen und eine endgültige Diagnose zu stellen, werden zweistufige Bluttests (serologische Tests) wie ELISA und Western Blot verwendet, die die vom Körper gegen die Bakterien gebildeten Antikörper nachweisen.

Wie wird sie behandelt?

Die grundlegende und wirksamste Behandlung der Lyme-Borreliose sind Antibiotika. Patienten, die im Frühstadium diagnostiziert werden, erreichen im Allgemeinen eine vollständige Genesung mit 2 bis 3 Wochen dauernden oralen verschreibungspflichtigen Antibiotikakuren. Bei Patienten mit neurologischer oder kardialer Beteiligung im fortgeschrittenen Stadium können längerfristige intravenöse Antibiotikabehandlungen erforderlich sein.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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