Allgemeine Informationen zum Meniskusriss
Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um Knorpelgewebe an den Innen- und Außenseiten des Kniegelenks, das verhindert, dass die oberen und unteren Knochen aneinander reiben, und als 'Stoßdämpfer' dient, um die Last gleichmäßig zu verteilen.
Bei jüngeren Personen und Sportlern reißt er meist durch eine plötzliche Drehung (Verdrehung) des Knies bei fixiertem Fuß oder durch einen harten Schlag. Im Alter kann er aufgrund von Flüssigkeitsverlust des Gewebes und Verschleiß (Arthrose) selbst bei einfachem In-die-Hocke-Gehen reißen (degenerativer Riss).
Im Moment des Risses kann ein Knack- oder Klickgeräusch im Knie zu hören sein. Danach setzen Knieschwellungen, Blockadegefühle beim Gehen, die Unfähigkeit, das Knie vollständig zu beugen oder zu strecken, sowie ein stechender Schmerz entlang des Gelenkspalts ein.
Dies geschieht, wenn sich das abgerissene Meniskusteil (z. B. ein Korbhenkelriss) verschiebt und sich zwischen den Gelenkknochen einklemmt. Der Patient kann das Knie weder strecken noch beugen (es bleibt blockiert), was einen chirurgischen Notfall darstellt.
Dreh- und Beugetests durch den Orthopäden weisen meist zuverlässig auf einen Riss hin. Um die Größe, den Typ und die Lokalisation des Risses exakt zu bestimmen, wird ein MRT (Magnetresonanztomographie) des Knies durchgeführt.
Nein. Kleine Risse an den Außenrändern können durch Physiotherapie und Schonung ausheilen, da diese Zone gut durchblutet ist. Große Risse in der nicht durchbluteten Innenzone, die Gelenkblockaden verursachen, werden mittels Arthroskopie (geschlossene Operation) genäht oder teilreseziert (geglättet).
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