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Çakırtepe Hastanesi
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Mesenterialinfarkt (Mesenteriale Ischämie)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur mesenterialen Ischämie

Die mesenteriale Ischämie (Darm-Infarkt) ist der plötzliche Verschluss der Hauptschlagadern, die den Darm versorgen (Mesenterialarterie), bedingt durch ein aus dem Herzen verschlepptes Blutgerinnsel oder Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Das nicht durchblutete Darmgewebe beginnt rasch abzusterben (Nekrose/Gangrän). Der Patient leidet unter stärksten, auf Schmerzmittel nicht ansprechenden Bauchschmerzen. In unseren Abteilungen für Allgemeinchirurgie und interventionelle Radiologie erfolgt die Notfallintervention durch angiographische Eröffnung oder Resektion des nekrotischen Gewebes.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist eine mesenteriale Ischämie?

Es ist das genaue Äquivalent dessen, was ein Herzinfarkt im Herzen und ein Schlaganfall im Gehirn bewirkt, übertragen auf den Darm. Es ist ein Zustand, bei dem der Darm infolge eines Verschlusses der versorgenden Gefäße nicht durchblutet wird (ohne Sauerstoff bleibt).

Was sind die Ursachen?

Die häufigste Ursache ist ein Blutgerinnsel (Embolie), das sich aus einem Herzen mit Rhythmusstörungen (Vorhofflimmern) löst und das Darmgefäß schlagartig verschließt. Auch eine chronische Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) kann das Gefäß mit der Zeit verengen und verschließen.

Was sind die Symptome?

Das typischste Symptom ist, dass der Patient stärkste, krampfartige Bauchschmerzen hat, die nicht auf Schmerzmittel ansprechen, obwohl bei leichtem Druck auf den Bauch kaum ein Druckschmerz auslösbar ist (Schmerz im Missverhältnis zum Untersuchungsbefund).

Warum ist sie so gefährlich und tödlich?

Wenn der Blutfluss nicht innerhalb der ersten 6 Stunden nach dem Gefäßverschluss wiederhergestellt wird, stirbt der Darm ab (Gangrän). Der nekrotische Darm perforiert (reißt auf), und der Stuhlgang sowie Bakterien breiten sich in der Bauchhöhle aus, was zu einer Sepsis und einem tödlichen Schock führt.

Wie wird sie diagnostiziert?

Durch eine schnell durchgeführte kontrastmittelgestützte Bauch-Computertomographie (CT) oder eine CT-Angiographie werden die Verschlussstelle in den Gefäßen sowie Ödeme oder Leblosigkeit der Darmwand nachgewiesen.

Wie wird die Behandlung (Operation) durchgeführt?

Es ist ein absoluter Wettlauf gegen die Zeit. Bei frühzeitiger Entdeckung wird das Gefäß mittels Angiographie durch gerinnsellösende Medikamente oder das Einsetzen eines Stents wieder eröffnet. Wenn der Darm bereits abgestorben ist, muss der betroffene, schwarz verfärbte (tote) Darmabschnitt in einer offenen Operation entfernt werden (Resektion).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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