Allgemeine Informationen über Migräne
Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich nicht nur um einfache Kopfschmerzen, sondern um eine Störung des zentralen und autonomen Nervensystems, die von Licht- und Geräuschüberempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen begleitet wird und den Betroffenen in einen dunklen Raum zwingt.
Eine neurologische Warnung, die bei einigen Patienten 15-30 Minuten vor Beginn einer Attacke auftritt. Es äußert sich durch das Sehen von Zickzacklinien, hellen Lichtern oder blinden Flecken vor den Augen sowie durch Taubheitsgefühl und Kribbeln in Hand oder Gesicht.
Übermäßiger Stress, Hunger, Schlafmangel, Lodos-Winde, bestimmte Lebensmittel wie Schokolade, gereifter Käse oder Alkohol sowie hormonelle Veränderungen während der Menstruation bei Frauen lösen Attacken direkt aus.
In der Regel handelt es sich um starke, pulsschlagartige Schmerzen in nur einer Kopfhälfte (an der Schläfe oder um das Auge), die 4 bis 72 Stunden andauern können, begleitet von Übelkeit und Erbrechen.
Die Diagnose wird von einem Neurologen vollständig auf der Grundlage der Anamnese des Patienten und des Charakters der Beschwerden gestellt. Ein MRT des Gehirns wird in der Regel einmalig durchgeführt, um andere gefährliche Gehirnerkrankungen (Tumoren etc.) auszuschließen.
Im Falle einer Attacke werden spezielle Migränemedikamente aus der Triptan-Gruppe eingesetzt. Patienten mit mehr als 4 schweren Attacken pro Monat erhalten tägliche Prophylaxe-Tabletten. Bei medikamentenresistenter chronischer Migräne wird der Schmerzschalter für 6 Monate umgelegt, indem Botox-Injektionen in die Nervenenden im Kopf-, Hals- und Schulterbereich verabreicht werden.
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