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Çakırtepe Hastanesi
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Myom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Myome

Myome sind völlig gutartige (nicht-krebsartige) glatte Muskeltumoren, die sich aus der Muskelschicht der Gebärmutter (Uterus) entwickeln und auf das Hormon Östrogen reagieren. Sie treten bei Frauen im gebärfähigen Alter sehr häufig auf; sie können Beschwerden wie übermäßige Menstruationsblutungen, Unterleibsschmerzen und häufigen Harndrang verursachen. In unseren Polikliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe werden sie mittels Ultraschall überwacht und je nach Größe und Beschwerden medikamentös, durch hysteroskopische/laparoskopische Myomektomie oder durch Entfernung der Gebärmutter behandelt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist ein Myom?

Es handelt sich um harte, runde Gewebestücke (Tumoren), die durch das abnormale Wachstum von glatten Muskelzellen der Gebärmutterwand entstehen. Ihre Größe kann von der einer Erbse bis zu der einer Melone variieren.

Können Myome zu Krebs entarten?

NEIN. Myome sind zu 99,5 % völlig gutartig (benigne). Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Myome in Krebs (Sarkome) verwandeln, is verschwindend gering. Das Vorhandensein eines Myoms erhöht das Risiko für Gebärmutterkrebs bei einer Frau nicht.

Warum entstehen sie und bei wem treten sie auf?

Jede dritte Frau im gebärfähigen Alter (zwischen 30 und 40 Jahren) hat Myome. Obwohl die genaue Ursache unbekannt ist, wachsen Myome, indem sie sich von den Hormonen Östrogen und Progesteron ernähren. Daher wachsen sie während einer Schwangerschaft schnell, während sie in den Wechseljahren nach dem Versiegen der Hormone von selbst schrumpfen.

Was sind die Symptome?

Die meisten kleinen Myome verursachen keine Symptome. Wenn das Myom jedoch in die Gebärmutter hineinwächst, verursacht es übermäßig starke und klumpige Menstruationsblutungen, eine Menstruationsdauer von mehr als 10 Tagen und eine daraus resultierende schwere Blutarmut (Anämie). Wenn es massiv nach außen wächst, führt es durch Druck auf die Blase zu ständigem Harndrang, durch Druck auf den Darm zu Verstopfung oder zu starkem Druck/Schmerzen im Unterleib.

Verhindern sie eine Schwangerschaft?

Dies hängt von der Lage des Myoms ab. Myome an der Außenwand der Gebärmutter stehen einer Schwangerschaft nicht im Wege. Wenn das Myom jedoch direkt in die Gebärmutterhöhle (wo sich das Kind einnisten soll) hineingewachsen ist (submuköses Myom), verhindert es die Einnistung des Embryos (verursacht Unfruchtbarkeit) oder kann zu wiederholten Fehlgeburten/Frühgeburten führen.

Wie werden sie behandelt? Ist eine Operation zwingend erforderlich?

Kleine Myome, die keine Beschwerden verursachen, werden lediglich durch jährliche Ultraschalluntersuchungen kontrolliert.
Medikamentöse Behandlung: Zur Reduzierung der Blutung können Antibabypillen oder Hormonspiralen (Mirena) eingesetzt werden.
Operation (Myomektomi): Wenn das Myom schnell wächst, die Patientin durch Blutungen anämisch macht oder eine Schwangerschaft verhindert, ist eine Operation unumgänglich. Meist werden die Myome unter Erhalt der Gebärmutter mittels minimal-invasiver Verfahren (Laparoskopie oder Hysteroskopie) entfernt. Bei älteren Patientinnen ohne Kinderwunsch, deren Myome die Gebärmutter vollständig ausfüllen, kann die gesamte Gebärmutter entfernt werden (Hysterektomie).

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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