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Çakırtepe Hastanesi
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Narkolepsie

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über Narkolepsie

Narkolepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, bei der das Gehirn die Fähigkeit verliert, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu kontrollieren, was dazu führt, dass die Person tagsüber plötzlich und unwiderstehlich einschläft (Schlafattacken). Häufig wird sie von einer plötzlichen Muskellähmung (Kataplexie) begleitet, die durch intensive Emotionen wie Freude oder Angst ausgelöst wird. In unseren Schlaflabor-Polikliniken wird die Diagnose mittels Schlaf-EEG-Tests gestellt und mit Stimulanzien des zentralen Nervensystems behandelt.

Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Überschriften.
Was ist Narkolepsie?

Es ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der eine Person tagsüber (beim Autofahren, Sprechen, Essen) ungewollt und plötzlich innerhalb von Sekunden in einen Tiefschlaf fällt, unabhängig davon, wie qualitativ hochwertig der Nachtschlaf war.

Was ist eine Kataplexie (plötzliche Muskellähmung)?

Dies ist das deutlichste und dramatischste Symptom der Narkolepsie. Bei plötzlichen und intensiven Gefühlsänderungen wie Lachen, Ärger oder Überraschung erschlaffen plötzlich alle Muskeln und die Person bricht zusammen, obwohl das Bewusstsein völlig klar bleibt.

Warum kommt es dazu?

Die Hauptursache der Erkrankung liegt darin, dass der Neurotransmitter „Orexin (Hypocretin)“, der im Gehirn für die Wachheit sorgt und den Appetit reguliert, aufgrund von Autoimmunprozessen oder genetischen Ursachen nicht produziert werden kann oder zerstört wird.

Treffen Schlaflähmung (Alpträume) und Halluzinationen auf?

Ja, Patienten erleben beim Einschlafen oder Aufwachen eine Schlaflähmung, bei der sie ihren Körper nicht bewegen können. Gleichzeitig haben sie äußerst realistische und beängstigende (hypnagoge) Halluzinationen, bei denen die Träume im Wachzustand fortzudauern scheinen.

Wie wird es diagnostiziert?

Der Patient wird unter Aufsicht eines Schlafspezialisten im Schlaflabor untersucht. Die endgültige Diagnose wird mittels Polysomnographie zur Messung des Nachtschlafs und dem „Multiplen Schlaf-Latenz-Test“ (MSLT) zur Messung der Einschlafdauer am Tage und der Geschwindigkeit des Übergangs in den REM-Schlaf gestellt.

Wie wird es behandelt?

Es gibt keine endgültige Heilung, aber die Erkrankung lässt sich mit Medikamenten sehr gut kontrollieren. Um die Wachheit am Tage zu gewährleisten, werden spezielle Stimulanzien des zentralen Nervensystems (Modafinil) verschreibungen. Bei Kataplexie-Attacken und Halluzinationen werden bestimmte Antidepressiva eingesetzt, die den Schlafzyklus regulieren, oder Natriumoxybat verwendet.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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